Bamberg — Kickern muss nicht immer auf einem Tisch mit handgroßen Figuren gespielt werden. Ein Human-Soccer-Turnier besteht aus echten Menschen. Live und lebensgroß, aber angebunden treten sie in einem aufblasbaren Minifeld gegeneinander an. Genau dazu lädt der Bamberger Verein "goolkids" am Samstag, 29. August, auf den Maxplatz ein. "goolkids" versteht sich als aktives Netzwerk zwischen Kindern, Vereinen, Gruppen und Sponsoren. Hierfür werden verstärkt integrative Sportangebote gemeinsam mit den Vereinen der Region aufgebaut. Nachhaltiges Ziel ist ein leichterer Einstieg in die Sportwelt für Kinder und sozial Benachteiligte aller Art oder Herkunft. Fußball baut Brücken - für und mit Kindern.
Bunt gemischte Freizeitteams, in denen auch die Mädels den Jungs zeigen können, wie das Runde ins Eckige kommt, sind beim Turnier besonders willkommen. Es gilt nur, das Alterslimit von mindestens zwölf Jahren einzuhalten, ansonsten ist jeder fröhliche Mix gerne gesehen, heißt es in der Ankündigung. Auch Firmen und Vereine können Teams für das Turnier anmelden. Infos und Regeln gibt es unter http://goolkids.org/menschenkicker.html. Anmeldungen sind bis Montag, 24. August, an die E-Mail-Adresse menschenkicker@goolkids.org möglich. Anstelle einer Startgebühr wird jeder Spieler mit einer Spende von fünf Euro (bzw. 50 Euro als Team) ein aktiver Sponsor der Veranstaltung sowie Mäzen der ersten Projekte. Wem die Teilnahme als "Kicker" oder das Zuschauen alleine noch nicht reicht, für den gibt es zusätzlich noch das beliebte Torwand-Schießen. Hier dürfen auch Väter und Mütter für ihre Schützlinge tolle Preise "abräumen".
"goolkids" aktiviert mit dem Turnier die Förderung junger Sportler und vor allem solcher, die es noch werden möchten. Dazu gehört auch die Aktion "goolkids-Sammelbox" mit regelmäßigem Gratis-Basar für Sportkleidung. Gemeinsam mit den Vereinen werden gebrauchte oder zu klein geratene Sachen gesammelt, um allen Kindern die erste Ausrüstung zum "Reinschnuppern" anbieten zu können. Die Einnahmen kommen somit direkt und indirekt den Kindern und Sportvereinen in der Region zugute. red