Im Grenzbereich von Gegenständlichem und Abstraktion bewegt sich die Bayreuther Malerin Gudrun Schüler. Insbesondere sind es Meeres- und Himmelslandschaften, mit denen die freischaffende Künstlerin einen faszinierenden Bogen von fotorealistischen Arbeiten bis hin zu abstrakten, meditativ geprägten Werken spannt.

Einen repräsentativen Überblick über das Schaffen Gudrun Schülers zeigt die Produzentengalerie Burgkunstadt vom 11. November bis 2. Dezember. Eröffnet wird "Die Sechste" mit einer Vernissage am Samstag, 10. November, um 17 Uhr, in den Galerieräumen "Schönberg 3" in Burgkunstadt. Die Einführungsrede wird der Bamberger Kunsthistoriker Matthias Liebel halten, für die musikalische Umrahmung sorgt der Gitarrist Thomas Schaller.

Die in Bindlach lebende Gudrun Schüler arbeitet seit 1992 freischaffend mit eigenem Atelier in Bayreuth. In ihren Arbeiten widmet sie sich vorrangig atmosphärischen Darstellungen der Natur, wobei Küstenlandschaften - das Meer und der Himmel, Wasser und Wolken - einen wesentlichen Teil ihres Schaffens ausmachen. Die "Wolkenmalerin", wie sie sich einmal selbst bezeichnete, besticht nicht zuletzt durch die Lebendigkeit ihrer Gemälde - ganz gleich, ob es sich um fotorealistische Darstellungen oder um abstrakte Arbeiten handelt.

Die Werke Schülers wurden bereits in mehr als 240 Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Außerdem hat sie verschiedene Kunstpreise gewonnen. Bedeutende Museen, darunter das Kulturhistorische Museum der Stadt Bamberg und die Bayerische Staatsgemäldesammlung, haben Bilder der Künstlerin angekauft.

Öffnungszeiten sind jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr bzw. nach telefonischer Terminvereinbarung unter 09572/8724006. red