Der TSV Meeder ist am Osterwochenende gleich zweimal in der Fremde gefordert. Dabei sind die Aufgaben beim TSV Mönchröden und FC Mitwitz gewiss keine einfachen, aber die Mannschaft von Spielertrainer Simon Schiller muss zumindest in einem Spiel punkten, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.
Der FC Coburg steht nach dem Spiel gegen Tabellenführer FC Eintracht Bamberg mit dem Gastspiel beim FC Oberhaid vor der nächsten hohen Hürde. Die Bamberger scheinen sich jedenfalls von der Niederlage in Coburg erholt zu haben. Am Mittwochabend gewann der FC Eintracht mit 7:0 in Ebing.
Ein derartiges offensives Feuerwerk ist im Kellerduell zwischen dem SV Bosporus Coburg und dem SV Würgau nicht zu erwarten, für beide Mannschaften geht es einzig und allein um Punkte für den Ligaverbleib.

TSV Mönchröden -
TSV Meeder

Der TSV Mönchröden empfängt am heutigen Samstag (16 Uhr) zum Nachbarderby im heimischen Wildpark den TSV Meeder an. Die Gäste belegen aktuell den ersten Relegationsplatz 12, verloren ihr bisher einziges Punktspiel in diesem Kalenderjahr vergangene Woche gegen DJK Don Bosco Bamberg II. Die "Mönche" dagegen trumpften zuletzt beim 5:2-Sieg in Dörfleins auf und schoben sich auf Rang 5 vor. Allerdings ist die Tabelle aufgrund der vielen Nachholspiele wenig aussagekräftig. TSV-Coach Thomas Hüttl freut sich trotzdem über das Polster von 32 Punkten.
Für Meeder geht es zwei Tage später, am Ostermontag um 15 Uhr, zum FC Mitwitz. Auch die Mitwitzer sind bereits am Samstag zu Hause gegen die SpVgg Ebing im Einsatz. "Der Boden wird dann sehr tief sein. Dann wird es sehr auf die Kraft ankommen", sagt der Mitwitzer Spielleiter Harald Weißbrodt.
TSV Mönchröden: Knoch/Wegener - Kirtay, Wicht, K. Greiner, Engelhardt, Ehrlich, Malaj, Köhn, Puff, R.Greiner, Giller, Werner, Ko. Müller, Kai Müller. Es fehlen: Späth, Stammberger, Treubel, Bornitzky (alle verletzt), Schmidt (verhindert) / TSV Meeder: Schultheiß - Klose, D. Gleißner, Krumm, Wächter, Bohl, Steiner, Wunsch, Gemeinder, Schiller, Schorr, Müller, Knoch, C. Dreßel, Riedelbauch. mc

FC Oberhaid - FC Coburg
Vor seiner zweiten Reifeprüfung in Folge befindet sich der FC Coburg (2./46 Punkte) am heutigen Samstag um 16 Uhr beim FC Oberhaid (7./30 Punkte). "Bei unserem 3:1-Erfolg im Topspiel gegen Eintracht Bamberg hat unsere Defensivarbeit als Gesamtpaket gut funktioniert. Jeder ist für jeden gelaufen und hat sein Ego hintenangestellt, das war ausschlaggebend", meint FCC-Coach Matthias Christl.
Die gleichen Tugenden sind auch in Oberhaid gefragt. "Unsere Gastgeber haben eine routinierte Mannschaft mit dem torgefährlichen Marcel Kutzelmann als Ausnahmespieler im Angriff", so Christl. In der Vorrunde bekam dies seine Truppe in Form eines 2:2-Unentschiedens zu spüren. Die Vestestädter wollen nicht wieder ins offene Messer laufen. Fraglich ist der Einsatz von Daniel Kimmel wegen eines grippalen Infekts sowie von Gökhan Sener und Daniel Alles, die nach Ausfällen noch nicht bei 100 Prozent sind.
FC Coburg: Churilov/ Shabestari - Kimmel (?), Schmidt, E. Sener, L. Teuchert, E. Heinze, Scheler, A. Guhling, Carl, Dilauro, S. Sener, Schiebel, Mosert, Sam, Schuster. Es fehlen: G. Sener, Alles, L. Heinze. hh

SV Bosporus Coburg -
SV Würgau

Es steigt ein Abstiegsduell pur, wenn der Vorletzte am heutigen Samstag (17 Uhr) das Schlusslicht empfängt. Denn es ist ein Match, in dem für beide Teams nur drei Punkte zählen können. Unter diesem Gesichtspunkt wird es zwar keine Begegnung mit offenem Visier, aber Defensive allein wäre zu wenig.
Für den SV Bosporus war das 1:1 beim TSV Ebensfeld ein Schritt nach vorne, nun gilt es für die Mannschaft von Neu-Trainer Okan Savasan, einen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten nachzulegen. Bei einem Sieg könnten die Coburger seit langem wieder die direkten Abstiegsplätze verlassen.
SV Bosporus Coburg: T. Cakir - Ergün, Rahmani, Kilic, Oualidine, Dürr, Schneider, Özer, Gasmi, Saglam, Gezici, Hariss, Demirezen, S. Celik, Erdogan. ct