15 Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Haßberge haben sich zusammen mit ihren Trainern Christina Werner und Julian Müller sowie zahlreichen Eltern auf den Weg nach Kitzingen gemacht. Dort fanden im "Aqua Sole" die Kurzbahnmeisterschaften (25 m Bahn) für die Kreise Main-Rhön und Würzburg statt. Die Nachwuchsathleten hatten sich intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet und dementsprechend gingen alle mit großen Erwartungen an den Start. Bei den Wettkämpfen sollte sich dann auch recht schnell zeigen, dass die Anstrengungen nicht vergebens waren.
Als jüngste Teilnehmerin ging Lea Zehe im Jahrgang 2006 für die SG fünfmal an den Start. Dabei schwamm sie über 50 m und 100 m Brust jeweils zur Goldmedaille. Silber über 50 m Rücken und 100 m Lagen sowie ein dritter Platz über 50 m Freistil komplettierten einen für sie erfolgreichen Wettkampftag.
Einen Goldregen gab es im Jahrgang 2005: Johanna Strobel erkämpfte sich neben einer Bronzemedaille über 50 m Freistil dreimal den Sieg (über 50 und 100 m Brust sowie 200 m Lagen). Leandro Dietlein erschwamm sich sechsmal Gold: über 50 und 100 m Brust, 50 m Schmetterling, 100 m Rücken, 100 m Freistil und 100 m Lagen. Louis Brenk steuerte mit zweimal Gold (50 m Freistil und 50 m Rücken) und dreimal Silber (100 m Rücken, 100 m Lagen und 100 m Freistil) seinen Teil zum Medaillensegen bei. Gegen starke Konkurrenz schrammte Lara Kempf zwar knapp an einer Medaille vorbei, doch gelang es ihr, mehrmals ihre Bestzeiten zu unterbieten.
Auch im Jahrgang 2004 ging die SG Haßberge dank Stefanie Fichter (Gold über 100 m Rücken und Silber über 50 m Rücken) nicht leer aus. Eindrucksvolle Ergebnisse lieferten die im Jahr 2003 geborenen Wettkämpfer der SG Haßberge ab: Julia Strobel (Gold über 100 m Rücken und 200 m Lagen sowie Silber über 50 m Brust, 100 m Schmetterling und 100 m Freistil) und Noreen Bertram (Gold über 100 m Schmetterling und 50 m Rücken, Silber über 100 m Rücken, 100 m Lagen und 50 m Schmetterling sowie Bronze über 50 m Brust) sorgten beim Trainerteam für große Zufriedenheit. Einen gänzlich goldenen Tag feierte Lena Roth, die fünfmal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand (50 und 100 m Freistil, 50 m Brust, 100 m Lagen sowie 50 m Schmetterling).
Als herausragende Athletin ihres Jahrgangs 2002 zeigt sich wieder einmal Jule Thamm. Sie erreichte sechsmal Gold über 50 m Brust, 100 m Schmetterling 50 und 100 m Rücken, 100 m Freistil und 200 m Lagen.
Dass die SG Haßberge mit dem im Jahrgang 2000 startenden Jonathan Bischoff ein Ausnahmetalent besitzt, zeigte sich auch diesmal: Sechsmal ging er an den Start und ebenso oft ließ er der Konkurrenz keine Chance. So durfte er am Ende weitere sechs Goldmedaillen (50 und 100 m Freistil, 50 und 100 m Brust, 50 und 100 m Schmetterling) mit nach Hause nehmen. Eine starke Leistung zeigte im gleichen Jahrgang Alina Eckert, die mit Gold über 100 m Schmetterling, Silber über 50 m Schmetterling und 100 m Freistil sowie Bronze über 100 m Rücken und 100 m Lagen zu den Leistungsträgern des Haßbergteams gehörte.
Die 1999 geborene Miriam Piechaczek stellte unter Beweis, dass sie im vergangenen Jahr nicht ohne Grund von der BSJ Haßberge zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde: Mit fünfmal Gold über 50 und 100 m Brust, 100 m Lagen sowie 50 m Schmetterling und Rücken zeigte die vielseitige Sportlerin, dass sie auch im Schwimmen zur Topelite in der Region zählt.
Im stark besetzten Jahrgang 1998 bestand Lukas Zeller und durfte als Belohnung Gold (50 m Rücken), Silber (50 m Brust) und zweimal Bronze (50 m und 100 m Freistil) in Empfang nehmen. Angesichts des großen Erfolgs seiner Schützlinge wollte im Jahrgang 1994 auch Trainer Julian Müller nicht zurückstehen und ging ebenfalls ins Wasser. Insgesamt fünfmal (50 m und 100 m Brust, 100 und 200 m Lagen sowie 50 m Schmetterling) durfte er die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Zufrieden traten die Haßbergschwimmer den Heimweg an. Das intensive Training der vergangenen Wochen hatte Früchte getragen. Die Erfolge bei den Kreismeisterschaften in Kitzingen sorgen sicher für den notwendigen Motivationsschub, um auch bei den nächsten Herausforderungen, den unterfränkischen Bezirksmeisterschaften und dem Haßberg-Cup, bei dem die SG Haßberge der Ausrichter ist, erneut Topleistungen zu zeigen. red