Mit Zuversicht geht die Kleukheimer Feuerwehr die Herausforderungen der Zukunft an. Bei der jüngsten Dienstversammlung wurde eine wichtige Entscheidung getroffen, die in der Führungsriege der örtlichen Wehr weiterhin stabile Strukturen gewährleistet.
Bürgermeister Bernhard Storath, der zusammen mit einigen Gemeinderäten sowie Kreisbrandmeister Christian Schilder der Versammlung im Feuerwehrhaus beiwohnte, fand in seinen einleitenden Ausführungen Worte der Anerkennung für den wichtigen Dienst der in Kleukheim aktiven Feuerwehrleute.
Einen aufschlussreichen Überblick über die Aktivitäten der Kleukheimer Wehr im sich allmählich dem Ende zuneigenden Jahr 2017 vermittelte anschließend Kommandant Johannes Dinkel. Unter anderem nahm die Wehr am 22. Juli an einer großen Katastrophenübung im acht Kilometer langen thüringischen Eisenbahntunnel "Bleßberg" teil. Insgesamt 700 Einsatzkräfte verschiedenster Rettungsorganisationen hätten hieran mitgewirkt und gemeinsam für den Ernstfall geübt, ließ Dinkel wissen. Auch verschiedenste weitere Aktionen waren Ausdruck des Engagements der Kleukheimer Sankt-Florians-Jünger. Weil Brandschutzerziehung nicht früh genug ansetzen kann, waren Vertreter der Wehr auch zu Besuch in der Kleukheimer Kindertagesstätte. Altersgerecht erklärte man den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall, das richtige Absetzen eines Notrufes und weiteres Wissenswerte. Wenn der Ernstfall eintrat, war die Kleukheimer Wehr zur Stelle, wie etwa bei einem Verkehrsunfall zwischen Kleukheim und Prächting.
Nach dieser Rückschau wurde eine wichtige Entscheidung in der Wehr getroffen. Nachdem stellvertretender Kommandant Florian Papst auf eigenen Wunsch nach acht Jahren aus dem Amt ausgeschieden war, musste die Nachfolge geklärt werden. Markus Landvogt, der sich bereiterklärt hatte, den Posten zu übernehmen, erhielt in einer Neuwahl das Vertrauen. Der Vorstand der Wehr, Bürgermeister und Kreisbrandmeister wünschten Landvogt viel Freude und Erfolg im neuen Amt. Es wurde auch nicht versäumt, Vorgänger Florian Papst für sein engagiertes Wirken als stellvertretender Kommandant Dank auszusprechen. dell