Seit drei Jahren organisieren der Markt Marktschorgast und unterstützende Vereine die Jakobi-Kerwa. Bürgermeister Hans Tischhöfer freut sich, dass die Tradition fortbesteht. Die Marktschorgaster feierten vier Tage.
Im Mittelpunkt des 909. Kirchweih- und Patronatsfests stand am Kirchweihsonntagvormittag ein besonderer Festgottesdienst, den Pfarradministrator Michal Osak zelebrierte. Die Eucharistiefeier in der St.-Jakobus-Kirche stand ganz im Zeichen der wunderbaren Brotvermehrung.
Pünktlich um 13 Uhr ließen es die Böllerschützen auf dem Marktplatz vor dem Rathaus krachen. Um 13.30 Uhr führte der farbenprächtige Festzug mit den Abordnungen der Vereine, angeführt von Altbürgermeister Josef Kofer, Bürgermeister Hans Tischhöfer und stellvertretendem Bürgermeister Nikolaus Ott unter den Klängen der Stadtkapelle Kupferberg ins Festzelt.


Dank an alle Helfer

Tischhöfer freute sich über die zahlreichen Besucher und war stolz, dass der Markt Marktschorgast und die unterstützenden Vereine die Kerwa auf die Beine stellen konnten. Er dankte Simone Fuchs, Mitarbeiterin im Haupt- und Ordnungsamt der Gemeinde, dem Allgemeinen Sportverein (ASV), der Freiwilligen Feuerwehr, dem Fischclub Marktschorgast, der Siedlergemeinschaft, der Wasserwacht-Ortsgruppe Marktschorgast und den Böllerschützen für ihr Engagement. Der Kirchweihmontag stand ganz im Zeichen des volkstümlichen Nachmittags. Dazu hatte die Marktgemeinde Marktschorgast alle über 70-Jährigen zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Resonanz der älteren Generation konnte sich trotz hochsommerlicher Temperaturen sehen lassen. Immerhin folgten 87 der 244 angeschriebenen Senioren der Einladung. Und die Senioren konnten es sich gut gehen lassen, denn der Marktschorgaster Brauchtumsverein verköstigte die Gäste mit hausgebackenen Kuchen und Torten. Die Kinder der Volkstanzgruppe erfreuten die Besucher mit ihren Tänzchen.
Begeistert von dem Nachmittag war auch der 92-jährige Andreas Schmidt: "Wenn Gott will, bin ich im nächsten Jahr wieder dabei."