Rund 1300 Triathleten starteten beim Ironman im französischen Vichy, um bei besten Bedingungen 3,8 km zu schwimmen, 180 km Rad zu fahren und 42 km zu laufen. Obwohl er sich nicht speziell für die Langdistanz vorbereitet hatte, meldete sich auch Marcus Sahm (IfA Nonstop Bamberg) kurzfristig an. Nach seinen guten Leistungen beim Erlangen Triathlon und in der Aufstiegsmannschaft der IfA wollte er seinen Bruder Philipp bei dessen zwölftem Ironman unterstützen.
Geschwommen wurde im aufgestauten Lac d'Allier, einem Gewässer am Rande der Stadt Vichy. Sahm legte die Strecke in 1:05 Std. zurück und erreichte als 69. wieder festen Boden unter den Füßen.
Auf dem sehr schnellen Radkurs (zwei Runden mit insgesamt 850 Höhenmetern) schob er sich mit der Zeit von 4:49 einige Plätze nach vorne. Jetzt folgte die stärkste Disziplin des Bambergers: Er sammelte beim Marathon einen Läufer nach dem anderen ein und schob sich mit sehr guten 3:11:28 (elftbeste Laufzeit) auf den 15. Platz nach vorne. Mit seiner Gesamtzeit von 9:11:09 verpasste er als Sechster der Klasse M40 die Qualifikation für den Ironman Hawaii nur um gut zwei Minuten. Sein Bruder Philipp schlug sich in 9:22:59 ebenfalls hervorragend. hs