Am Ende setzten sich die Favoriten durch. In der Hallen-Endrunde Coburg-Lichtfels, die in der Michelauer Mainfeldhalle ausgetragen wurde, holte sich der Bezirksligist TSV Mönchröden im Endspiel den Turniersieg gegen den Landesligisten FC Coburg.

Allerdings wurde der knappe Erfolg erst im Sechsmeterschießen (7:6) nach regulären 2:2 Endstand erkämpft. Rang drei ging an den SV Coburg-Ketschendorf, der den TSV Sonnefeld im kleinen Finale ebenfalls mit 7:6 (1:1) besiegte.

Viele Sechsmeterschießen

Insgesamt war das Hallenturnier in der Michelauer Mainfeldhalle in der Schlussphase durch viele Sechsmeter-Entscheidungen gekennzeichnet. Lediglich der FC Coburg konnte sich im Halbfinale in der regulären Spielzeit mit 3:0 gegen den SV Coburg Ketschendorf durchsetzen.

Im zweiten Halbfinale sicherte sich der TSV Mönchröden die Finalteilnahme durch ein 3:4 im Sechsmeterschießen nach vorausgegangenem 2:2. Mit 0:0 endete das Spiel um Platz 5 zwischen der TSG Niederfüllbach und dem FC Adler Weidhausen. Daniel Jahn und Sebastian Schumann verschießen beide für den FC Adler im Sechsmeterschießen: Sieger TSG Niederfüllbach 2:1.

Im Kampf um den 3. Platz konnte sich der SV Coburg-Ketschendorf mit 7:6 durchsetzen. Regulär stand es 1:1. Den Siegtreffer im "endlosen" Sechsmeterduell erzielte Jonas Luther (SVK), nachdem zuvor Patrick Wittmann (TSV) verschossen hatte.

Mit den "Mönchen" und den Vestekickern standen auch die beiden technisch besten Vertretungen völlig zu Recht im Finale. Die von Marcel Pavel betreute TSV-Mannschaft drehte den Spieß diesmal um, denn vor einem Jahr verloren die "Mönche" im Sechsmeterschießen gegen den FC Coburg mit 1:3-Toren und hatten unglücklich im Endspiel das Nachsehen.

Finale am 5. Januar in Kronach

Gemeinsam mit dem TSV Mönchröden und dem FC Coburg haben sich auch der SV Coburg-Ketschendorf, der TSV Sonnefeld und die TSG Niederfüllbach für die am 5. Januar 2020 mit den fünf besten Teams des Spielkreises Kronach in Kronach stattfindende Gesamt-Endrunde qualifiziert. Dort wird der Kreismeister ermittelt, der dann zur oberfränkischen Futsal-Meisterschaft darf.

Die Spiele in der Michelauer Halle verliefen von Beginn an äußerst fair ab, so dass die eingeteilten Schiedsrichter keinerlei Probleme hatten. ct/kag