Das Oktoberfest auf der Schießanlage in Weichengereuth ist ein besonderer, nur alle fünf Jahre stattfindender traditioneller Höhepunkt bei der Schützengesellschaft Coburg 1354 e.V.

Die Mitglieder treffen sich in Tracht und Dirndl direkt in der Luftpistolen- und Gewehrhalle. Sie feiern in geselliger Runde mit ihren Familien bei einer zünftigen Haxe mit Sauerkraut oder Brezel und einer frischgezapften Maß Festbier vom Fass. Natürlich darf bei solch einer Gaudi auch der Sport nicht zu kurz kommen.

Ein sicheres Auge und eine ruhige Hand sind für den Schützen wichtig, will er den begehrten Wanderpokal gewinnen. Der Altstadtrat und Schützenbruder Manfred Jenke, stiftete für vor über 30 Jahren die begehrte Trophäe. In diesem Jahr gewann sie Hubertus Lengenfeld, der Leiter des jährlichen Volksarmbrustschießens auf dem Coburger Vogelschießen, dicht gefolgt von Holger Carl, Vorstandsmitglied der SG. "Das hätte ich nie für möglich gehalten, dass gerade ich einmal diesen Wettkampf gewinne. Und nun halte ich den Pokal in meinen Händen", freut sich Lengenfeld.

Jenke ließ es sich auch heuer nicht nehmen, den von ihm gestifteten Manfred-Jenke-Wanderpokal persönlich zu überreichen. red