Auf die gut besuchten Bürgerversammlungen in Greßhausen, Ottendorf und Gädheim blickte Bürgermeister Peter Kraus in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend zurück. "Dass insgesamt rund 160 Bürger kamen, zeigt, dass das Interesse an den Projekten in der Gemeinde sehr groß ist", freute er sich. Und: "Zudem verliefen die Versammlungen durchwegs harmonisch."

Peter Kraus nannte einige Anregungen der Bürger und erklärte, dass das Geschwindigkeitsmessgerät am Ortseingang von Greßhausen aus Richtung der Bundesstraße 303 schon aufgestellt worden sei. Geprüft werde noch die Wasserqualität des Feuerlöschteichs in Greßhausen. "Wir sind auch dabei, eine bessere Ausleuchtung dunkler Ecken wie in der Steinstraße in Gädheim und der Alten Straße in Ottendorf mit Solarleuchten zu prüfen", so der Bürgermeister. Er teilte weiter mit, dass der Radweg zur Untereuerheimer Brücke demnächst repariert werde.

Wie er bekannt gab, werden alle Bushaltestellen mit neuen Schildern ausgestattet. Die Standorte der Haltestellen bleiben weitgehend gleich, lediglich in der Ortsmitte von Gädheim wird die Haltestelle in Richtung Schweinfurt zum Dorfplatz hin versetzt. In der östlichen Hauptstraße in Gädheim wird der Bauhof im Frühjahr eine barrierefreie Bushaltestelle errichten und das Schild erst dann aufstellen. "Generell sind die Montagen und auch die Schilder kostenneutral für die Gemeinde", so Peter Kraus.

Sperber Gemeindewahlleiter

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Änderungen der Bebauungspläne "Eichelberg", "Eichelberg II" und "Obere Röthen" zur Satzung zu erheben.

Das Gremium berief Erwin Sperber zum Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl 2020 und Klaus Barthelmes zu seinem Stellvertreter.

Den Vorschlag des Landkreises Haßberge, einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, lehnte der Gemeinderat ab. Wie Peter Kraus mitteilte, möchten die Verwaltungsgemeinschaften Theres, Hofheim und Ebern gemeinsam ein Büro beauftragen, die Arbeit des Datenschutz- und des Informationssicherheitsbeauftragten zu übernehmen. Allerdings müssten zunächst die Fördermöglichkeiten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit geprüft werden. Kraus bezifferte die Kosten für die Lösung mit dem Landkreis auf rund 8000 Euro jährlich. Dem gegenüber würde ein Büro nur einmalig 3500 Euro sowie einen monatlichen Betrag von rund 400 Euro von der VG Theres verlangen.

Abrechnung erst 2020

Die Umverlegung des Maintal-Radweges ist abgeschlossen. Nach Rücksprache mit der Regierung von Unterfranken und dem Wasser-Straßen-Neubauamt wird die Endabnahme erst nach Beendigung der Arbeiten am Main in diesem Bereich erfolgen. "Daher wird die Maßnahme erst 2020 abgerechnet", so Peter Kraus. Er informierte den Gemeinderat, dass die Diözese Würzburg die geplante Außenrenovierung der Pfarrkirche Ottendorf aufgrund fehlender Finanzmitteln abgelehnt hat. "Wie es hier nun weitergeht, bleibt abzuwarten", so der Bürgermeister.

Er gab bekannt, dass am Samstag, 9. November, um 14 Uhr eine Flurfahrt der Grundholden in Gädheim und am Samstag, 16. November, ein Holzverstrich in Ottendorf stattfinden werden. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Sitzgruppe in Richtung Bayerhof. Verstrichen würden nur Polterlose.

Udo Knauer berichtete, dass bei der Erstellung der neuen Zufahrt zum Friedhof in Gädheim eine Bordsteinkante zu scharfkantig ausgeführt worden sei und zwei Autofahrer ihre Reifen aufgeschlitzt hätten. Peter Kraus betonte, dass die neue Zufahrt 2,5 Meter breiter als die vorherige sei und er nicht verstehen könne, wie man auf die Kante des Bordsteins habe fahren können. Er teilte mit, dass sich die Geschädigten schriftlich an die Gemeinde wenden sollten und diese die Schadensmeldungen dann an ihre Versicherung weiterleiten werde.

Am Ende überreichte er ein Präsent an Gemeinderat Klaus Sterlings, der auch heuer wieder den Bauernmarkt der Gemeinde Gädheim organisiert hatte.