Bei ihrer Sitzung am Dienstag auf dem Kreuzberg hat die Gesellschafterversammlung der Region Mainfranken GmbH eine neue Dimension der regionalen Zusammenarbeit in Form der Regiopolregion Mainfranken definiert. Ausgangspunkt der Initiative der Standortagentur war die Einstufung Würzburgs als Regiopole im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) und die dort verankerte Möglichkeit zur Schaffung eines Kooperationsraums zur Intensivierung der Stadt-Land-Partnerschaft. Jener Kooperationsraum wird sich künftig - so die Entscheidung der Gesellschafterversammlung - als Regiopolregion Mainfranken positionieren und in seiner geografischen Dimension die beiden kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie die sieben mainfränkischen Landkreise umfassen, zu denen der Landkreis Haßberge gehört.


"Mehrwert für alle"

Laut Wilhelm Schneider, Landrat des Landkreises Haßberge, ergibt sich dadurch eine Win-Win-Situation für das gesamte Standortsystem Mainfranken - egal ob ländlich oder städtisch geprägte Bereiche: "Ziel ist es, die gemeinsame positive Entwicklung der Region weiter voranzutreiben. Dazu müssen wir die spezifischen Kompetenzen der einzelnen Teilräume so nutzen, dass ein Mehrwert für alle entsteht."
"Mit dem Prädikat Regiopolregion ist nicht nur ein enormer Bedeutungsgewinn und Wettbewerbsvorteil Mainfrankens gegenüber vergleichbaren Wirtschaftsstandorten verbunden, es eröffnet auch die Chance einer bundesweiten und internationalen Profilierung", sagte Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH. Als Standortagentur der sieben mainfränkischen Landkreise, der kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie der Wirtschaftskammern bündelt diese die regionalen Kräfte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar. red