Im Ort wird es bald keine Gastwirtschaft mehr geben. Abhilfe könnte ein Vorschlag bringen, den Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) in der Bürgerversammlung im Sportheim vorstellte.
Die Kleukheimer sollten sich überlegen, ob nicht eine kleine Gastronomie im Rahmen einer Genossenschaft eine Option für sie wäre. Als Gebäude würde sich die alte Schule anbieten. Allerdings müsse dieses Vorhaben von der Dorfgemeinschaft selbst geschultert werden. Ein Vorschlag, der zumindest eine Überlegung wert ist. "Das wird eine ganz spannende Geschichte", meinte ein zuversichtlicher Bürgermeister.
Kernstück der Dorferneuerungsmaßnahme ist eine Neugestaltung des Ortseingangs von Scheßlitz her gesehen. Dies beinhaltet neben dem Abbruch des alten Feuerwehrhauses und dem Umbau des ehemaligen Anwesens Wiedel auch die Errichtung einer Querungshilfe auf der Staatsstraße und einen relativ breiten Gehweg. Wann allerdings Baubeginn ist, konnte der Bürgermeister nicht sagen.
Ein Bürger bezweifelte, dass die Querungshilfe auch genutzt werde. "Über die Insel geht kein Kind und kein Erwachsener." "Muss sich ein Fahrradfahrer das Genick brechen?", fragte ein weiterer Kleukheimer, der den Zustand des Fahrradweges von Prächting nach Kleukheim monierte. Bürgermeister Storath versprach Abhilfe und wies darauf hin, dass die Gemeinde bereits im letzten Jahr durch die Fahrbahn dringendes Wurzelwerk abgefräst habe.
Aus Dittersbrunn kam der Vorschlag, ob der Bauausschuss nicht alle zwei Jahre eine kleine Ortsbegehung machen könnte, bei der dann alle Probleme angesprochen werden können. "Die Infrastruktur ist bescheiden. Wir wollen keinen Luxus, sondern dass zumindest das Notwendigste gemacht wird", sagte der Bürger. Dem Wunsch will man nachkommen.
Angesprochen wurde auch die Tonnagenbeschränkung bei Brücken auf 16 Tonnen. "Wir werden die Brücken Zug um Zug machen", informierte Storath. 20 Brücken gibt es im Gemeindegebiet, die alle schon in die Jahre gekommen sind. Die Investitionskosten liegen pro Brücke bei rund 200 000 Euro.
Es sei es schwierig in Kleukheim, ein Baugebiet zu entwickeln, sagte der Bürgermeister. Wenn Grundstückseigentümer bereit seien, ihre Flächen Bauwilligen zur Verfügung zu stellen, dann sollen sie dies im Rathaus melden. gvö