Über 25 Jahre stand Manfred Dörfler an der Spitze der Soldatenkameradschaft Waldau. Jetzt übergab er das Zepter an Ino Machacek, der bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Fuchs einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde.
Stellvertreter bleibt Helmut Schoberth, auch Kassier Thomas Nützel und Schriftführer Ralf Pittroff machen weiter. Als Beisitzer fungieren Manfred Dörfler, Andreas Popp und Erwin Zapf, Kassenprüfer sind Harald Schmidt und Rudolf Seiferth.
In seinem letzten Rechenschaftsbericht ging Dörfler vor allem auf den Volkstrauertag ein, den die Soldatenkameradschaft wieder in besonders feierlicher Weise ausrichtete. "Das ist ein echtes Gedenken und nicht nur Routine", betonte er. Dank sagte Dörfler Harald Schmidt und Erwin Zapf, die das Areal um das Ehrenmal betreuen. Er machte auch deutlich, dass die Soldatenkameradschaft bei allen dörflichen Veranstaltungen mithilft.
Geordnete Finanzen legte Kassier Thomas Nützel vor, ihm bescheinigte Revisor Edwin Hartmann gute Arbeit. Mit Rosalinde Bickel hat der Verein nun ein neues Ehrenmitglied, Thomas Nützel wurde für 25-jährige
Mitgliedschaft geehrt.
Und noch besonders im Blickpunkt stand Ralf Pittroff: Für besondere Verdienste erhielt er das "Große Verdienstkreuz am Bande" des Bayerischen Soldatenbundes. Die Laudatio hielt Bezirksvorsitzender Klaus-Dieter Nitzsche. Er sprach aber auch Defizite in der Bundeswehr an. Dass der Bestand an Panzern von früher etwa 2000 Stück nun auf 200 gesunken sei, sei alarmierend.
Die Soldatenkameradschaften erfüllten auch in der heutigen Zeit noch eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion, sagte Bürgermeister Harald Hübner. Sie seien ein wertvolles Bindeglied zwischen Gesellschaft und Soldaten, "die auf dem Boden unserer demokratischen Grundordnung unsere Freiheit und Demokratie verteidigen".
In seinem Schlusswort versprach der neue Vorsitzende Machacek, den Verein im Sinne der Satzung zu führen und auch Impulse zu geben. Horst Wunner