Wegen des anhaltend trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem ALF Bayreuth bis Sonntag, 5. August, den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an.
Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden, heißt es in der Pressemitteilung der oberfränkischen Regierung weiter.


Ausgebildete Beobachter

Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der eingesetzten Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen werden.
Wenn diese Beobachter einen Brand festgestellt haben, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.


Kosten gedeckt

Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.
Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder im Wald zu rauchen.
Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.
Zudem sollten Autos wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund im Freien geparkt werden.


Rauchverbot

Ferner weist die Regierung von Oberfranken in ihrer Pressemitteilung noch ein weiteres Mal darauf hin, dass zwischen 1. März und 31. Oktober ohnehin ein generelles Rauchverbot im Wald gilt. red