Sein erstes "Heimspiel" in Franken im Rahmen der Regionalkonferenzen als oberster bayerischer Entbürokratisierer hatte MdL Walter Nussel jetzt an der Uni Bamberg. Dort traf er zuerst auf Vertreter aus Regierung und Verwaltung, um sich dann nach einer Pressekonferenz in einem Hörsaal den Fragen der Öffentlichkeit zu stellen. Darauf verweist eine Pressemitteilung aus dem Büro von Walter Nussel.
Unter den Teilnehmern waren auch Bürgermeister, Unternehmer und interessierte Bürger. Begrüßt wurde Nussel von der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, die aus Bamberg stammt. Sie zollte dem Herzogenauracher großes Lob, weil er während seiner elfmonatigen Tätigkeit "schon viel gemacht und bewegt" habe.


Zu viel Bürokratie

Martin van Hazebrouck von der Obersten Baubehörde gab dann Einblicke in den Brandschutz, wo auch immer mehr Vorschriften für Hindernisse sorgen. Danach prasselten viele Fragen, Klagen und Anregungen auf den Abgeordneten ein, "denen er sich geduldig stellte und die er kompetent beantwortete", wie mitgeteilt wird.
Lärmschutz, die Papierflut unter anderem bei der Bekanntgabe der Schlüsselzuweisungen, die zahlreichen Dokumentationen, die erstellt werden müssen, die Probleme mit dem Biber und den Registrierkassen sowie die Ausgleichsflächenproblematik gehörten dazu.
"Irgendwann kommen wir nicht mehr zum Arbeiten vor lauter Papier", hieß es von verschiedenen Seiten. Walter Nussel betonte, dass er mit seinen Mitarbeitern derzeit ein Zukunftspapier mit Praxischeck entwickle und intensiv mit den Ministerien zusammenarbeite. Abschließend gab es von der Ministerin zum Dank ein Tragl mit gutem oberfränkischen Bier. red