Der Musikverein "Lisberger Blasmusik" feiert am Wochenende (21.-23. Juli) sein 60-jähriges Bestehen.
Eigentlich gibt es die "Lisberger Blasmusik" schon etwas länger als 60 Jahre. Schon im Sommer 1955 fanden sich elf junge Männer zusammen, um in Lisberg eine Blaskapelle zu gründen. Doch 1957 trat die Kapelle dem Fränkischen Musikbund (Vorgänger des heutigen Nordbayerischen Musikbundes) bei und nachfolgende Jubiläumsfeste orientierten sich an diesem Beitrittsjahr.
Schauplatz für die Veranstaltungen ist wieder ein Zelt am Festplatz unterhalb der Burg Lisberg. Am Sonntag, 23. Juli, erreicht das Jubiläumsfest seinen Höhepunkt. Bereits um 9 Uhr zelebriert Pfarrer Walter Ries im Festzelt einen Gottesdienst, anschließend spielt das vielseitige Blechbläserensemble "Blech hoch sieben" zum Frühschoppen auf, das zuvor auch den Gottesdienst umrahmen wird. Um 13.30 Uhr startet dann am oberen Ortsausgang der Festzug, der eigentlich eine Art Schaulaufen der Musikkapellen und andere Gruppen sein wird. Er konzentriert sich auf die Ortsmitte und bietet den teilnehmenden Musikern auf der breiten Hauptstraße die Gelegenheit, bei ausreichendem Platz und ohne lästige Unterbrechungen ihre Marschmusik zu präsentieren. Nach einem Gemeinschaftschor der Kapellen am Festplatz unterhalten im Festzelt bei freiem Eintritt bis in den Abend hinein die "Ebrachtaler Heimatklänge" aus Ampferbach und der Musikverein Unterstürmig die Gäste.
Partystimmung im Zelt ist schon am Freitagabend, 21. Juli, angesagt. Das routinierte und in der Region hochgeschätzte Duo "Tutti Frutti" wird zum Festauftakt richtig einheizen. Am Samstagabend gastieren dann "Die Stadelhofner" in Lisberg. Sie zeigen, wozu Blasmusiker alles fähig sind. Neben Blasmusik gibt es Schlager und Rock, kurzum: Party, Gaudi und Stimmung sind angesagt. Und wer von den Besuchern in Tracht ins Festzelt kommt, erhält freien Eintritt.
Die "Lisberger Blasmusik" hat heute 150 Vereinsmitglieder. Aktuell musizieren rund 40 davon aktiv. Mit dem Musikverein aus Ampferbach betreibt die "Lisberger Blasmusik" seit zwei Jahren ein gemeinsames Jugendorchester. Erster Vorsitzender des Vereins ist seit 2015 Thomas Wellein. Anfang des Jahres hat der Unterfranke Martin Kleinhenz die Leitung der Kapelle übernommen. red