Die Mitglieder des Kreisverbandes Coburg der Linken trafen sich zur Neuwahl des Kreisvorstandes. In seinem Rückblick auf zwei Jahre Vorstandsarbeit zeigte sich Kreisvorsitzender René Hähnlein sehr zufrieden und verwies auf eine ganze Reihe von erfolgreichen Aktivitäten.

Für das Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand" konnten über 1000 Unterstützerunterschriften in Coburg und Kronach gesammelt werden. Bayernweit wurden über 100 000 Unterschriften gesammelt, die Anfang März 2019 beim zuständigen Innenministerium eingereicht wurden.

Ebenso wurde das erfolgreiche Volksbegehren "Rettet die Bienen" unterstützt. Der Kreisvorsitzende René Hähnlein sei mehrmals als "Bienenlotse" vor dem Coburger Rathaus aktiv gewesen.

Die Jahre 2017/2018 waren aber vor allem durch die Bundestags- und Landtagswahl geprägt. Der Kreisverband konnte zur Bundestagswahl in der Stadt Coburg mit 8,20 Prozent eines der besten Erststimmenergebnisse der bayerischen Linken erzielen. Landesweit erreichte man über 5 Prozent der Stimmen. Damit stehe einem flächendeckenden Antritt der Linken zur Kommunalwahl in Coburg und Kronach nichts entgegen, teilte der Kreisverband mit. Geplant sind u.a. Listen für Stadt und Kreistag Coburg, für Kronach Stadt und Kreistag, für Neustadt, Rödental, Dörfles-Esbach, Mitwitz und weiteren Gemeinden in Coburg/Kronach.

Durch die guten Wahlergebnisse 2017/2018 habe die Linke beim Antritt zur Kommunalwahl mindestens immer ein Mandat in allen Gemeinden sicher, in Städten wie Coburg, Kronach, Rödental seien sogar zwei bis drei Mandate möglich. Dazu bedürfe es engagierter Kandidaten. Deshalb wird Die Linke Coburg ihre Listen zur Kommunalwahl auch für Nichtparteimitglieder öffnen.

Der Kreisparteitag beschloss einen zehnköpfigen Kreisvorstand zu wählen und eine zweiköpfige Finanzrevision. René Hähnlein wurde zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Unterstützt wird er dabei von Detlef Knoblach (Stadtverbandsvorsitzender Kronach) und Jens Uwe Frosch als stellvertretende Vorsitzende. Auf die Wahl einer Schlichtungskommission wurde verzichtet, da es in den letzten Jahren zu keinem Streitfall gekommen ist. red