Das Linke Bündnis Haßberge sammelte Unterschriften für das Volksbegehren "Mietenstopp". "Trotz schlechten Wetters war die Unterschriftensammlung in Haßfurt erfolgreich", fasste die Kreisrätin Sabine Schmidt die Anstrengungen zusammen.

Am Informationsstand zeigten viele Bürger Interesse für das Volksbegehren, auch wenn sie selbst nicht betroffen sind, wie die Linken mitteilten. "Natürlich ist uns der Kampf um bezahlbares Wohnen ein Herzensanliegen, auch findet das Volksbegehren breite Zustimmung", stellte Thomas Dietzel fest, "da es nicht nur von den Linken, sondern auch von SPD, DGB, Mieterbund und weiteren Organisationen unterstützt wird."

Ziel des Volksbegehrens ist es, die Mieten in Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt für sechs Jahre einzufrieren, denn viele Menschen könnten die Mieten nicht mehr bezahlen, weil ihr Lohn oder ihre Rente nicht ausreiche. Allerdings müsse auch der soziale Wohnungsbau in Bayern intensiviert werden. Wohnungen sollten als öffentliches Eigentum errichtet werden, denn nach Ansicht des Linksbündnisses darf mit Wohnen kein Profit gemacht werden.

Ferner wurde am Informationsstand des Bündnisses in Haßfurt für ein weiteres Anliegen um Solidarität geworben. Die Linken fordern verstärkte Anstrengungen gegen den Extremismus von rechts. red