Bei der Jahresversammlung des Linksbündnisses Haßberge in Haßfurt wurden die Vorstandschaft bestätigt und die Pläne für die Kommunalwahl 2020 diskutiert.

Kreisrätin Sabine Schmidt aus Sand gab einen Rückblick auf ihre Tätigkeit und Initiativen im Kreistag. Anschließend stellte Thomas Dietzel die wichtigsten Aktivitäten des Linksbündnisses auch außerhalb des Kreistages in den letzten beiden Jahren vor.

Im weiteren Verlauf der Jahresversammlung wurden Sabine Schmidt und Thomas Dietzel als Vorsitzende bestätigt, wie die Linken weiter mitteilten.

In Vorausschau auf das nächste Jahr und die damit verbundenen Aufgaben wurde über das Programm zur Kommunalwahl diskutiert, dessen Entwurf auf einer der nächsten Veranstaltungen vorgestellt wird. In der Diskussion wurde klar, dass sich die Schwerpunkte des Linksbündnisses nicht wesentlich geändert haben. So bleibt es bei der Ablehnung der finanziellen Unterstützung des Verkehrslandeplatzes in Haßfurt. Diese Ausgaben gleichen einem Fass ohne Boden, wie Sabine Schmidt festhielt, weswegen sie den Haushalt des Kreises abgelehnt habe. Die Nutzer aus der Großindustrie, so weit es überhaupt noch welche gäbe, müssten kostendekkende Beiträge leisten, denn es könne nicht angehen, dass die öffentliche Hand deren Flüge finanziere, sagte sie.

Es wäre nach ihrer Ansicht besser, die Gelder für die Haßberg-Kliniken zu verwenden; auch wenn dies nur "ein Tropfen auf den heißen Stein" sei, wie Thomas Dietzel ergänzte, aber dies wäre zumindest eine symbolische Handlung, die der Öffentlichkeit zeige, dass der Erhalt der Haßberg-Kliniken eine vorrangige Aufgabe sei.

Gegen das Verschweigen

Wie Dietzel weiter berichtete, nahmen Vertreter des Linksbündnisses an Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar teil. Dort wurde ein Schwerpunkt darauf gelegt, gemeinsam gegen das Verschweigen der NS-Verbrechen in der rechten Szene vorzugehen ebenso wie gegen nationalistisch gefärbten Populismus. red