Ein Musikverein, bei dem die Stimmung passt, ist der Gesangverein "Liederkranz" in Hafenpreppach. So war auch die Jahresversammlung von Harmonie geprägt.
Bei einem Abendessen stärkten sich die Sänger zunächst, ehe es an die Arbeit ging. Neuwahlen standen für die Sänger aus dem Maroldsweisacher Gemeindeteil an diesem Tag im Mittelpunkt.
Mit Bürgermeister Wolfram Thein und Gemeinderat Helmut Berwind war schnell ein Wahlausschuss gefunden, der in seiner Funktion rasch zum Ziel kam. Die seit Jahren bewährte Vereinsspitze trat zu der Neuwahl geschlossen wieder an und deren Mitglieder wurden jeweils ohne Gegenstimme wiedergewählt.
Das Ergebnis sieht wie folgt aus: Vorsitzende Christa Geyer, Stellvertreterin Christine Denninger, Schriftführerin Uschi Sperlich und Kassier Dietmar Schneeweiß; Beisitzer und Kassenprüfer wurden nicht gewählt.
Vorsitzende Christa Geyer gab einen Jahresrückblick in Stichpunkten und Kassier Dietmar Schneeweiß wusste von einem soliden Kassenstand zu berichten.


Proben wieder wöchentlich

Chorleiterin Helena Pérez Martínez sprach dem Verein uneingeschränktes Lob aus: "Ich bin stolz auf die gesanglichen Leistungen", sagte sie und wünschte sich in diesem Zusammenhang aber die Rückkehr zu wöchentlichen Proben, um eine Leistungssteigerung bis zu den anfallenden Auftritten zu ermöglichen. Die Versammlung bestätigte diese Bitte im Verlauf des Abends, sodass man sich bis zur Sommerpause weiterhin im 14-tägigen Rhythmus zu den Singstunden trifft; ab dem September wird man dann aber wieder zum wöchentlichen Turnus übergehen.


Schlossfest findet nicht statt

Unerwartet größeren Raum nahm bei der Zusammenkunft der Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" ein. Für das ins Auge gefasste Schlossfest (300 Jahre Schloss Hafenpreppach) müsste man, wie es bei der Versammlung hieß, wohl zu umfangreiche Vorbereitungen planen und auch die Veranstaltung selbst würde nicht einfach zu gestalten sein. So kam man überein, von einer Durchführung Abstand zu nehmen.
Sangesbruder Arthur Schmitt warf die Frage auf, warum man das Singen beim Ehrenmal am Volkstrauertag aufgegeben habe und auch bei Beerdigungen nicht mehr gesungen werde. "Das", so Schmitt, "stellt dem Gesangverein ein Armutszeugnis aus". Nachdem das Für und Wider ausgiebig besprochen war, einigten sich die Mitglieder darauf, diese Auftritte in Zukunft wieder zu ermöglichen. Auch das beliebte Wirtshaussingen soll im Jahresprogramm seinen festen Platz haben.
Der Jahresausflug soll in den Steigerwald zum "Baumwipfelpfad" führen, danach will man Kloster Münsterschwarzach besuchen. Dietmar Schneeweiß wurde beauftragt, sich um die nötigen Planungen zu kümmern. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer jeweils ein kleines Osterpäckchen für den Nachhauseweg.