In geistiger und körperlich bester Verfassung feierte Lorenz Nußgräber aus Buchau im Kreise seiner großen Familie seinen 85. Geburtstag. Welch großer Beliebtheit sich der Jubilar erfreut, zeigte die große Anzahl der Gratulanten, an der Spitze Bürgermeister Dieter Adam (FW) und Pfarrerin Claudia Jobst sowie Vertreter der Feuerwehr, des Gartenbauvereins und des Gesangvereins.
In Jugoslawien geboren kam Lorenz Nußgräber im Jahr 1940 zuerst nach Schlesien und dann nach Himmelkron, erzählt er. In Thurnau fand er in der Landwirtschaft Arbeit. In der Fassfabrik Häfner in Kulmbach erlernte er das Büttnerhandwerk, arbeitete dann in der Büttnerei Thümlein in Weißenbrunn.
Bei einer Tanzveranstaltung in Buchau lernte er mit Lydia Lotter, wie er selbst sagt, "ein schmuckes Mädel" kennen. 1952 wurde geheiratet.
1953 bekam Nußgräber eine Anstellung als Büttner in Luxemburg, wo er und seine Lydia bis 1957 lebten, ehe es sie nach Deutschland zurückzog. Bei der Möbelfabrik Höhn in Thurnau bekam er einen Arbeitsplatz, wo er bis zur Rente arbeitete. 1972 bauten sich die Eheleute in Buchau ein eigenes Haus. Ihnen wurden drei Töchter und ein Sohn geschenkt. Die Familie komplettieren zehn Enkel und fünf Urenkel, die - bis auf eine Tochter, die in Amerika lebt - alle kamen, um den Geburtstag des Familienoberhauptes gebührend zu feiern.
Neben seiner Familie gilt Lorenz Nußgräbers große Liebe der Taubenzucht, einem Hobby, dem er sich seit 40 Jahren widmet. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von seinen Zuchterfolgen. Freude bereitet ihm, dass Tochter Manuela, die mit ihrem Mann Tony im Hause wohnt, seine Liebe zur Taubenzucht teilt und sich liebevoll um ihre Eltern kümmert. Karl Klippel