Der gastgebende FC Herzogenaurach erkämpfte sich gegen eine nie aufsteckende Lichtenfelser Mannschaft einen 3:1-Sieg und kommt damit auf zwei Punkte an die Gäste heran.

FC Herzogenaurach -
FC Lichtenfels 3:1

80 Sekunden waren gespielt, da führte Lichtenfels. Die Pumas aus Herzogenaurach waren geistig noch nicht auf dem Platz. Schlafmützigkeit im Mittelfeld, ein Diagonalpass der Lichtenfelser vor das Tor gespielt und aus dem Gewühl heraus landete der Ball im Netz - Eigentor durch Jakob Karches. Die Gastgeber kamen in dieser Situation zwei Schritte zu spät. Doch danach wachten die Pumas auf und setzten den FC Lichtenfels unter Druck.


Schnelles Anlaufen bringt nichts

Zwar versuchte der FCL mit schnellem Anlaufen, den Spielaufbau der Gastgeber zu stören, dies gelang dem Team von Trainer Alexander Grau jedoch nicht. Herzogenaurach spielte direkt und verschaffte sich so einen Vorteil. Der Ausgleich fiel durch Eric Stübing. Nach einem schnellen Pass im Mittelfeld spielte Marco Amling die Gästeabwehr aus und legte für Stübing auf. Den herauseilenden Torwart Hannes Köster überwand dieser mit einem scharfen und platzierten Schuss ins lange Eck.
Immer wieder spielten sich die Gastgeber in die gefährliche Zone vor das Tor der Lichtenfelser. Die Gäste reagierten darauf und zogen den Torwart bis an die Strafraumgrenze, um die langen Bälle in die Spitze abzufangen. Doch auch darauf hatten die Pumas eine Antwort. An der Mittellinie schaute Jochen Staniszewski kurz zum Torwart, welcher wieder am Sechzehner stand. Mit einem Schuss genau in den Winkel ließ er dem machtlos zurückeilenden Hannes Köster keine Gelegenheit zum Eingreifen. Das Spiel war gedreht.
Bis zur Halbzeit hatte jede Mannschaft noch eine sehr gute Gelegenheit, doch hielten beide Torhüter großartig. Nach der Halbzeit war die Partie nicht mehr so temporeich wie in der ersten Hälfte. Lichtenfels setzte sich nicht entscheidend gegen die sehr gute Abwehr der Gastgeber durch. Nur noch zweimal kamen sie gefährlich in Tornähe, allerdings wurden die Chancen unkonzentriert vergeben. Auch bei Herzogenaurach fehlte der letzte Biss im Strafraum. So dauerte es bis zur Nachspielzeit, ehe Michael Thomann überlegt für Kevin Rockwell auflegte und dieser eiskalt zum 3:1 abschloss. uz

FC Herzogenaurach: Juckelandt - Geinzer, Burkhardt, Karches, Rahe - Amling (71. Göller), Staniszewski - Rockwell, Stübing, Ronneburg (65. Thomann) - Jassmann (76. Spielmann) / FC Lichtenfels: Köster - Mahr, Graf (65. Schaller), Schardt, Wige (85. Hellmuth) - Scholz, Dietz - Aumueller, Jankowiak, Gelder - Pfadenhauer / SR: Markus Haase (Burglengenfeld) / Zuschauer: 200 / Tore: 0:1 Karches (2., Eigentor), 1:1 Stübing (9.), 2:1 Staniszewski (29.), 3:1 Rockwell (90.+3)