Ein echter Besuchermagnet war am Wochenende die Immobilienmesse Franken in der Brose-Arena in Bamberg und zum dritten Mal präsentierte sich dort auch die "Lebensregion plus" aus dem südlichen Landkreis Haßberge. Bürgermeister und ihre Stellvertreter präsentierten die Region vom Steigerwald bis in die Heiligen Länder als attraktiven Wohn- und Lebensraum und lohnendes Ausflugsziel. Die "Lebensregion plus" bilden die zehn Gemeinden Eltmann, Sand, Knetzgau, Rauhenebrach, Oberaurach, Zeil, Ebelsbach, Stettfeld, Kirchlauter und Breitbrunn. Informationen aus erster Hand gaben die Managerin der "Lebensregion plus", Ulla Schmidt, die Bürgermeister Thomas Stadelmann, Michael Ziegler, Karl-Heinz Kandler, Thomas Sechser, Matthias Bäuerlein, Alfons Hartlieb, Bernhard Ruß und Stefan Paulus, Bürgermeisterin Gertrud Bühl und die stellvertretenden Bürgermeister Martin Horn und Sabine Weinbeer.
"Präsent muss man sein", das ist das Motto von Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus, der im Kreise der zehn Bürgermeister diese Initiative gemeinsam mit der Managerin Ulla Schmidt organisiert. Mit dabei hatten die Gemeinden die Verzeichnisse aktuell freier Bau- und Gewerbeflächen, Informationen zu möglichen Gebäudeverkäufen, aber auch den neu aufgelegten Ausflugs- und Freizeitführer der Lebensregion, natürlich den Weinfestkalender des Abt-Degen-Weintals - und leckere Äpfel mit einem Hinweis auf die Gastronomie.


Großes Interesse

Das Interesse der Messebesucher war rege, allerhand Adressen wurden ausgetauscht. Auch die Information, dass der Landkreis Haßberge jetzt komplett an den VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) angeschlossen ist, war für manche Standbesucher neu. Vor allem Freizeitsportler, die oft auf dem Maintalradweg unterwegs sind, begrüßen das sehr und ließen sich gerne anregen, vom Maintal aus auch mal links oder rechts abzubiegen und die dortigen Wege zu erkunden.
Die Immobilienmesse Franken, die am Wochenende zum 16. Mal in der Brose-Arena stattfand, ist den Kinderschuhen entwachsen. Sie gilt mittlerweile als führende Themenschau in Süddeutschland.
Vor über 16 Jahren haben sich Wolfgang Heyder und Steffen Marx zusammengesetzt, um nach Ideen Ausschau zu halten, wie man die Brose-Arena, die damals mit Sport- und Kulturveranstaltungen längst gut belegt war, für weitere publikumswirksame Angebote öffnen könnte. "Wir kamen", so Steffen Marx nun im Gespräch mit unserer Zeitung, "auf den Gedanken, eine Messe zu entwickeln, die der heimischen Wirtschaftsförderung dienen sollte." Am Wochenende kamen laut Veranstalter rund 6500 Besucher.
Die 16. Immobilienmesse hatte das Sonderthema "Nachhaltig bauen und sanieren, Klima, Energie und Sicherheit". Die Organisatoren trafen damit den Nerv des Publikums. Die Nachfrage der Aussteller halte an, zeigte sich Geschäftsführer Steffen Marx erfreut. Er führte an, dass man mit 200 Ausstellern an 160 Ständen in neue Dimensionen vorgedrungen sei. Konkret habe man bereits begonnen, die Reserve-Ausstellungsflächen im Obergeschoss der Arena anzupacken, so der Experte. kl/sw