Rose Ausländer hatte ein interessantes und vielseitiges Leben. Sie emigrierte als junge Frau in die USA, um Geld zu verdienen, kehrte aber wegen ihrer Mutter immer wieder nach Rumänien zurück. In der Zeit der Schreckensherrschaft (1941 bis 1944) wurde sie als Jüdin im Ghetto festgehalten und schrieb gegen Hunger, Tod und Verzweiflung an. Sie hat Gedichte in großer Zahl hinterlassen, in denen sie ihr Leben verarbeitet hat. Der Literaturwissenschaftler und Lyriker Johannes Heiner (Foto) führt in einem Vortrag in diese Thematik ein und bringt Gedichte von Rose Ausländer zu Gehör. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 27. April, in der Synagoge Ermreuth und beginnt um 18 Uhr. Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 09134/70541 und 09134/9278. red