Landwirte im Landkreis Kulmbach/Kronach, die auf ihren Flächen gezielt Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz durchführen wollen, haben bis zum 26. Februar Gelegenheit, beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach, Anträge auf das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) sowie das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) einzureichen.
Die beiden Agrarumweltprogramme sollen die Ziele der Bayerischen Staatsregierung im Boden- und Gewässerschutz oder bei der Verfolgung der Biodiversitätsstrategie unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Beim KULAP werden in diesem Jahr unter anderem angeboten: ökologischer Landbau, emissionsarme Wirtschaftsdüngerausbringung, Umwandlung von Acker in Grünland auf Moorstandorten, Anlage von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen,Verzicht auf Intensivfrüchte und die Anlage von Blühflächen an Waldrändern und in der Feldflur.

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Beihilfe für Hecken

Erstmals können heuer auch Beihilfen für die Erneuerung von Hecken, Feldgehölzen und den Wiederaufbau von Steinmauern in Weinbausteillagen beantragt werden. Anträge für diese beiden Maßnahmen werden bis zum 30. Juni angenommen.
Wer am Vertragsnaturschutzprogramm teilnehmen will, muss sich vorher an die untere Naturschutzbehörde am Landratsamt wenden, heißt es weiter. red