Aufgrund der anhaltenden extremen Trockenheit in Bayern stehen nach dem Dürrejahr 2018 viele Futterbaubetriebe erneut einer akuten Notsituation in der Futterversorgung ihrer Tiere gegenüber. Zur Linderung der Futternot wird deshalb im nördlichen Bayern die Futtergewinnung auf brachliegenden Flächen als Ökologische Vorrangflächen sowie auf sonstigen Bracheflächen allgemein freigegeben, teilte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach am Freitag mit. Das bedeutet, dass zum Beispiel in Oberfranken alle landwirtschaftlichen Betriebe den Aufwuchs auf den Stilllegungsflächen ab sofort und ohne Antrag als Viehfutter nutzen können.

Sofern Stilllegungsflächen in Agrarumweltmaßnahmen einbezogen sind, sind deren spezifischen Auflagen weiterhin zu beachten. Bei weiteren Fragen kann man sich an die Förderabteilung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wenden. red