Landkreis Bamberg — Die Zahl der Asylsuchenden in der Region Bamberg steigt seit Wochen stetig an und stellt die Politik vor Herausforderungen. "Eine angemessene Unterbringung, Versorgung und Betreuung kann dabei nur bewältigt werden, wenn alle betroffenen Organisationen und Einrichtungen konstruktiv zusammenarbeiten", sagt Landrat Johann Kalb (CSU). Deshalb hat er die Sozialverbände aus der Region Bamberg zu einem "Runden Tisch Asyl" ins Landratsamt Bamberg eingeladen. Das Treffen sollte einem erster Austausch über die Situation und mögliche Lösungsansätze sowie einer Beratung über das weitere Vorgehen dienen, berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung.
Nach angeregten Diskussionen seien sich alle Anwesenden einig gewesen: Die kompetente Beratung und Betreuung der Asylsuchenden ist zwingend notwendig. Landrat Johann Kalb habe deshalb das Ziel formuliert, hierzu ein flächendeckendes Netz an Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten einzurichten. Auf Einladung des Landrats werde in Kürze eine Bürgermeisterdienstversammlung stattfinden, in deren Rahmen gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden die weiteren Schritte der künftigen Zusammenarbeit besprochen werden sollen.
Teilnehmer des "Runden Tischs" seien neben dem Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim, dem Sozialdienst katholischer Frauen, dem Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Bamberg Stadt und Land und dem BRK-Kreisverband auch Vertreter der Caritasverbände für die Erzdiözese, für den Landkreis und für die Stadt Bamberg sowie Bürgermeisterin Gisela Hofmann aus Königsfeld und Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider als Vertreter des Kreisverbandes Bamberg des Bayerischen Gemeindetages gewesen. Das Landratsamt wurde vertreten von der Leiterin des Geschäftsbereichs "Soziales, Familie, Jugend, Gesundheit", Uta von Plettenberg, sowie vom Leiter des Fachbereichs Soziales, Wolfgang Braun. red