christiane reuther

Die freiwilligen Feuerwehren im Landkreis sind eine Institution, die für gelebten Gemeinsinn steht. Am Dienstagabend standen bei einer kleinen Feierstunde 23 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Knetzgau im Mittelpunkt, die für ihre langjährige aktive Dienstzeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministeriums ausgezeichnet wurden.
Landrat Wilhelm Schneider, Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus und Kreisbrandinspektor Georg Pfrang würdigten im Beisein der jeweiligen Kommandanten den Einsatz für 40- und 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Feuerwehrdienst.
Geehrt für 40 Jahre wurden: Rudolf Hauck, Hubert Voit (Oberschwappach), Ewald Häring, Helmut Häring, Bernhard Helbig, Paul Müller (Unterschwappach), Reinhold Zaske, Gerhard Deißler, Georg Schwab, Jürgen Spiegel (Westheim), Horst Zitterbart (Eschenau), Manfred Schneider (Knetzgau).
25 Jahre: Alexander Köhler, Daniel Köhler (Oberschwappach), Roland Oberreuter, Alexander Vogt, Stefan Lindner, Daniel Krümpel (Unterschwappach), Torsten Hochrein, Martin Fuß (Eschenau), Jürgen Weißkopf, Christian Krämer sowie Harald Mantel (Knetzgau).
Landrat Wilhelm Schneider (CSU) zollte seinen Respekt und Anerkennung für die Helfer. Generell zeigte sich der Landrat stolz auf die Feuerwehren im Landkreis, die Gemeinschaft, Nächstenliebe und Solidarität symbolisieren.
Die sieben Feuerwehren der Gemeinde Knetzgau und die Löschgruppe Eschenau mit ihren insgesamt 276 Aktiven - darunter 13 Frauen - bezeichnete der Landrat als eine zuverlässige Säule im Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, speziell am nördlichen Rand des Steigerwaldes. Die Feuerwehren der Gemeinde Knetzgau hätten bedingt durch die geografische Lage zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Die Autobahn und der Main stellten erhöhte Gefahrenpotenziale dar. Daher sei es wichtig, Wehren vor Ort zu haben, die schnell und zuverlässig Gefahren und Schaden von Menschen, Tier und Umwelt abzuwehren wissen.


Gute Nachwuchsarbeit

Dank galt auch für die Jugendarbeit, die Früchte trägt. Aktuell sind 22 Nachwuchsfeuerwehrleute, darunter sechs Mädchen, in der Jugendgruppe aktiv.
Der Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus verwies auf eine vorausschauende Politik, die in den vergangenen Jahren neue Fahrzeuge für die Feuerwehren in der Gemeinde angeschafft habe. Paulus versprach, auch künftig alles zu tun, um die Wehr so schlagkräftig und effizient wie nur möglich zu halten.
Das Bild der Feuerwehr habe sich geändert und so gehörten moderne technische Einrichtungen zur Feuerwehr von heute dazu. Auch das Einsatzspektrum habe sich vom Brandschutz hin zu einer verstärkten technischen Hilfeleistung geändert.
Paulus dankte den Feuerwehrleuten für die vielen Stunden unermüdlichen Einsatzes in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohle der Bürger in der Gemeinde. Den Dienst mit Einsätzen in der Nacht, am Wochenende oder Feiertagen bezeichnete Paulus als beispielhalft. Für die nötige Rückendeckung dankte der Bürgermeister auch den anwesenden Frauen.