Dieter Reißenweber Mit einem torlosen nentschieden verabschiedet sich der TSV Sonnefeld aus der Landesliga. Die Saison 2018/2019 war von zum Teil heftigen Niederlagen geprägt, doch das wussten die Verantwortlichen von Anfang an. Dass der Spielerkader um Trainer Heiko Schröder die Serie trotzdem so gut meisterte, kein Spiel trotz teilweise enormen personellen Problemen absagte, ist allen Beteiligten hoch anzurechnen.

Mit einem stark veränderten Kader soll ab der neuen Serie ein Neuanfang in der Bezirksliga gemacht werden. TSV Sonnefeld - FC Vorwärts Röslau 0:0

Gegen Röslau begann Sonnefeld überraschend druckvoll und hatte in den ersten vier Minuten schon zwei Ecken, die aber nichts Nennenswertes einbrachten. In der 5. Minute hatten die Gäste ihre erste Chance, doch ein Stürmer köpfte den Ball in aussichtsreicher Position über das Tor. Danach wurde Röslau FC stärker. Bei einem Freistoß aus 25 Metern lag der Führungstreffer in der Luft, doch der Schuss ging knapp am Tor vorbei. Vorwärts Röslau war nun spielerisch stärker, aber der TSV glich das durch eine geschickte kämpferische Leistung aus.

Bis zur 29. Minute mussten die Sonnefelder auf ihre nächste gute Möglichkeit warten, hatten aber im Abschluss kein Glück. Nun war wieder Sonnefeld am Drücker, doch nach schönen Spielzügen in der 37. und 39. Minute wurde der Ball zweimal vor dem gegnerischen Tor vertändelt. Das 0:0 zur Halbzeit war deswegen auch gerecht.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich ausgeglichen wie die erste. Nach einer starken Phase von Röslau bekamen die Platzherren das Spiel wieder in Griff und gestalteten es ausgeglichen. Röslau zeigte aber den technisch besseren Fußball, während die Sonnefelder Einsatzfreudigkeit zu keinem Zeitpunkt nachließ.

In der 73. Minute gab es einen Freistoß für Sonnefeld, der in der Mauer landete, und der Nachschuss wurde vom guten Röslauer Keeper anschließend pariert. Im Gegenzug musste TSV-Keeper Rang sein ganzes Können beweisen, hielt die Null aber fest.

In der Schlussphase drängten die Gäste noch einmal vehement auf den Siegtreffer, doch sie konnten aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Fast wäre den Platzherren in ihrem letzten Landesligaspiel sogar noch der zweite Saisonsieg geglückt, doch als Ludwig Scheler kurz vor dem Abpfiff alleine auf Torwart Blechschmidt zulief, behielt er nicht die Nerven.

Der künftige Frohnlacher schoss am Tor vorbei, so dass es in einem fairen Spiel bei einem gerechten Ergebnis vor der Minuskulisse von lediglich 22 Beobachtern blieb.