Über einen besonderen Gast konnten sich die Studenten in der Evangelischen Studierendengemeinde Bamberg (ESG) am Markusplatz freuen. Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm war zu Besuch. Ein alter Bekannter, wie es in der Mitteilung des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim heiß: Vor seinem Leben als Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender war Bedford-Strohm Professor direkt nebenan in der Bamberger Universität.

Bei Kaffee und Rhabarber-Streuselkuchen gab es einiges zu bereden: Die derzeitige Flüchtlingspolitik, der gesellschaftliche Einfluss der Kirche, der Prozess Profil und Konzentration und die Zukunft der Kirche waren nur einige Themen. Gerade das Thema Kirche und junge Erwachsene rückte besonders ins Zentrum der Diskussion: Für die Kirche stelle die ESG-Arbeit ein besonderes Feld dar, so Bedford-Strohm, weil sie zu den wenigen Angeboten gehöre, die es in der Kirche für 20- bis 30-Jährige gebe. Gerade um dieses Lebensalter müsse die Kirche sich verstärkt bemühen und könne dabei allerlei von der Studentenarbeit und ihrer Vernetzung auch in außerkirchliche Bereiche lernen.

Reichlich gestärkt und von ESG-Pfarrer Thomas Braun mit einer selbst gebastelten ESG-Tasche mit rotem Hahn und roter Henne beschenkt, ging der Bischof wieder seiner Wege. red