Rund 1200 Athleten der Rettungssportelite gingen bei den 46. Deutschen Meisterschaften in der Schwimmhalle der Universität Leipzig in fünf Altersklassen in Einzel- und Mannschaftswettbewerben an die Startblöcke.

Unter den besten Rettungsschwimmern, die Deutschland derzeit zu bieten hat, war auch ein Team des DLRG-Kreisverbandes Kronach. Mit ihrem zweiten Platz und einer hohen Punktzahl bei den bayerischen Meisterschaften im Juni in Bayreuth hatten sich Maximilian Daum, Christian Graf, Jakob Grüdl (alle Teuschnitz), Felix Kopp und Bastian Martin (beide Kronach) in der Altersklasse 15/16 männlich für die Wettkämpfe auf Bundesebene qualifiziert.

Vier Disziplinen galt es dort zu absolvieren: Vier mal 50 Meter Rettungsstaffel, vier mal 25 Meter Puppenstaffel, vier mal 50 Meter Gurtretterstaffel und viermal 50 Meter Hindernisstaffel. Die Punkte der einzelnen Disziplinen wurden addiert und ergaben so die Gesamtwertung.

Für die fünf Jungs war die erstmalige Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft ein ganz besonderes Erlebnis, zumal sie sich wacker schlugen. In einem stark besetzten Feld gelang es ihnen, sich im Vergleich zur Setzliste, auf der sie auf Rang 19 geführt wurden, sogar noch etwas nach vorne zu arbeiten. Platz 16 war ein Achtungserfolg für die fünf Rettungsschwimmer mit ihren Betreuern Gabriele Grüdl und Michael Bär und gleichzeitig ein Beleg für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden DLRG-Standorten.

Mit etwas Glück wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen, denn der 12. Platz war nur knappe 20 Punkte entfernt. Gerade im Mittelfeld lagen die Mannschaften in der Gesamtwertung eng beieinander.

Sieger in der Altersklasse 15/16 männlich wurde die Mannschaft aus Luckenwalde, vor den Teams aus Bietigheim-Bissingen und Gütersloh. red