Zum Bericht "FW zeigen sich verwundert über CSU-Abgeordneten" vom 16. Juni:

Erst abzocken, dann den Heiligenschein aufsetzen. Kritik am Abstimmungsverhalten von MdL Michael Hofmann zu üben, steht vielen zu, aber bestimmt nicht den Freien Wählern in Ebermannstadt.
Bei der Einführung der "Strabs" (Straßenausbaubeitragssatzung) unterstützen die Stadtratsmitglieder der FW (Freien Wähler) die unselige Rückwirkung, obwohl Ludwig Brütting maßgeblich am Dilemma (Abschaffung der Satzung 1992, Grundsteuererhöhung zum Ausgleich) beteiligt war. Bei der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren hielt sich der FW-Ortsverband aber vornehm zurück. Dies haben sie dem Bürgerforum überlassen.
Jetzt so zu tun, als ob sich der Vorstand um die abgezockten Bürger scheren würde, ist eine bodenlose Frechheit. Gerade von Dieter Kemmerth (Anm. d. Red.: Vorsitzender der FW Ebermannstadt) war bisher von Empathie gegenüber den Betroffenen nichts zu spüren.
Wer die Rede von Hofmann gehört hat, der weiß auch, warum er dem Änderungsantrag der FW nicht zustimmte. Dafür wäre diese sinnlose Presseerklärung nicht notwendig gewesen.

Matthias Vogler
Ebermannstadt