Matthias einwag Rosi Jörig hat viele Stunden investiert, um ihre Idee eines Krippenwegs umzusetzen. "Mit diesem Krippenweg wollen wir Bewegung in die Stadt bringen - wir möchten Kindern und Erwachsenen etwas bieten", sagt die 55-Jährige, die bei der Kulturinitiative (KIS) aktiv ist. An der Organisation des ersten Staffelsteiner Krippenwegs beteiligten sich zudem Susanne Mayr von der Adam-Riese-Werbegemeinschaft und der städtische Quartiersmanager Michael Böhm.

Kern des Wegs werden rund 30 Krippen sein, die zwischen 30. November und 24. Dezember überall in der Innenstadt zu finden sein werden. An der Adventsaktion wirken neben den beiden christlichen Kirchen die Läden und Betriebe der Adam-Riese-Werbegemeinschaft mit. Sie werden in ihren Räumen und in den Schaufenstern originelle Krippen zeigen. Die größte Krippe wird im Markthof zu sehen sein, die kleinste im Uhren- und Schmuckgeschäft Lohlein in der Bahnhofstraße. Es soll gebackene und gehäkelte Krippenfiguren geben - je nach dem, in welchem Geschäft sie stehen.

Der Staffelsteiner Krippenweg ist im Einvernehmen mit den entstanden. Er schließe eine Lücke zwischen Lichtenfels, Coburg und Bamberg, wo es im Advent bereits Weihnachtsmärkte gebe. In den kommenden Jahren könne der Staffelsteiner Krippenweg weiter ausgebaut werden.

Auftakt zum ersten Krippenweg ist am Samstag, 30. November, um 13 Uhr am Rathaus, wo gleichzeitig der Adventsmarkt eröffnet wird. Um 16 Uhr wird die erste von drei kostenlosen Stadtführungen für Einheimische und Kurgäste angeboten, die um 16 Uhr an der katholischen Kirche beginnt und bei Glühwein und Lebkuchen im Stadtcafé endet. Die beiden Stadtführerinnen Christine Betz und Christine Liebl haben dafür Routen ausgearbeitet, die den Staffelsteiner Stadtkern historisch-kulturell und adventlich erschließen. Aber auch im Rathaus-Sitzungssaal sind Aktionen geplant.

Zur adventlichen Toröffnung am Sonntag um 13 Uhr am Rathaus werden die Pfarrer Hagen und Birkel besinnliche Worte sprechen. Der Posaunenchor Bad Staffelstein-Herreth gestaltet die Toröffnung musikalisch. Anschließend steht das Rathaus den Besuchern offen. Im Erdgeschoss und im ersten Stock können Bilder der Kulturinitiative angesehen werden - aber auch der Sitzungssaal steht den Besuchern offen. Ganz bewusst wurde das Rathaus in den Adventsmarkt mit einbezogen, sagen Rosi Jörig und KIS-Vorsitzender Hermann Hacker.

Flyer mit allen Details

Mit Absicht, ergänzt Quartiersmanager Michael Böhm, haben sich die Initiatoren für den Namen "Adventsmarkt" entschieden, um die Beschaulichkeit der Vorweihnachtszeit zu unterstreichen. In der ganzen Stadt wird an diesem Wochenende viel geboten sein. Die Details sind dem Flyer des Kur- und Tourismus-Service' zu entnehmen.

Der Krippenweg verläuft von der Lichtenfelser Straße über den Marktplatz und die Horsdorfer Straße zur Bamberger Straße, Anger-, Bahnhof- und Goethestraße.