Die Schrecken des Krieges hinterlassen in der Seele der Menschen Spuren, die auch noch auf die folgenden Generationen nachwirken. Häufig verdrängt und unverarbeitet wird das Leid der Kriegsgeneration an die Kinder und Kindeskinder weitergegeben. Der renommierte Münchner Professor Franz Ruppert beschäftigt sich in seiner Lehr- und Forschungstätigkeit mit Psychotraumata und ihren Folgen. "Wie Kriege von einer Generation auf die nächste wirken" lautet der Titel seines Vortrags zum Thema "Trauma des Krieges" am Dienstag, 19. September, um 18.30 Uhr im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in der Hauptsmoorstraße 26. Der Eintritt ist frei. Zu diesem Thema gibt es auch einen regelmäßigen Gesprächskreis, hier können sich Kriegsenkel, -kinder und -betroffene über die Auswirkungen der Kriegserlebnisse in den betroffenen Familien austauschen. Infos via E-Mail an kriegsenkel-bamberg@t-online.de. red