Heiligenstadt — Mit "Eins, zwei, drei und durchschneiden!" gab Bambergs Landrat Johann Kalb (CSU) einigen Kindern der Grundschule Heiligenstadt das Kommando, das Band über die Kreisstraße BA13 mit ihren Scheren zu durchtrennen. Seit Freitag ist somit die Straße von Heiligenstadt nach Kalteneggolsfeld für den Verkehr wieder freigegeben.

"Das war hier an der Schule eine ungute Fußgängeranbindung. Gott sei Dank ist nichts passiert", meinte Erster Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit). Auf einer Länge von über vier Kilometern wurde die Straße auf einer Breite von 5,50 Metern und in der Kurve an der Schule mit einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut.

"Wir haben versprochen, dass die Straße in diesem Jahr noch fertig wird. Und das haben wir geschafft", meinte Landrat Kalb. Besonders im Umfeld einer Schule sei der Ausbau der Infrastruktur wichtig, denn hier gehe es um die Sicherheit der Kinder.

Für die Bürger Heiligenstadts ist die BA13 ein Zubringer Richtung Autobahn. Laut Bürgermeister Krämer sei es wichtig, dass gerade Randgemeinden eine gute Anbindung erhalten. Das Straßennetz der Marktgemeinde Heiligenstadt sei mit 146 Kilometern - einer Strecke von Heiligenstadt nach Ingolstadt - eines der größten im Landkreis Bamberg.

Bei den aktuellen Bauarbeiten wurden auch gleich Wasser und Breitband verlegt. Außerdem gibt es einen Gehweg mit Beleuchtung.