Der Landkreis Kulmbach hat in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in den Unterhalt seiner Straße gesteckt. "90 Prozent unserer Kreisstraßen sind auf allerbestem Niveau, die restlichen zehn Prozent stehen in den kommenden Jahren zur Sanierung an", sagte Landrat Klaus Peter Söllner (FW) bei einem Ortstermin.

Heuer wurden auf einer Länge von rund fünf Kilometern Fahrbahnsanierungen vorgenommen. Die Gesamtkosten summierten sich auf 550 000 Euro. Derzeit führt die Firma Sperl aus Konzell auf der KU 13 zwischen Hohenberg und der Landkreisgrenze nach Hof Markierungsarbeiten durch. Zuvor war die Fahrbahndecke auf einer Länge von 1,08 Kilometer erneuert worden. Die Baukosten bezifferte Landrat Klaus Peter Söllner ohne die Markierungsarbeiten auf knapp 100 000 Euro.

Etwa die gleiche Summe hat der Kreis Söllner zufolge für die Sanierung der Fahrbahndecke an der KU 11 zwischen der Einfahrt zum Sportgelände Neudrossenfeld bis zur Abzweigung nach Pechgraben ausgegeben.

Hinzu kamen Maßnahmen an der KU 15 zwischen Lindau und Leuchau sowie an der KU 11 zwischen Neuenreuth und der Staatsstraße. Bei der KU 15 handelte es sich mit 2,78 Kilometern um das längste Fahrbahnstück. Die Kosten hier: 252 000 Euro.

Jetzt steht noch die Brückensanierung an der KU 18 in Altdrossenfeld an. Hier wird der Stahldurchlass, in dem der Rottelbach verläuft, instandgesetzt. Hier rechnet der Kreis mit Kosten von 30 000 Euro.

Bei der Abnahme der Markierungsarbeiten an der KU 13 bei Hohenberg war neben den Vertretern des Kreisbauhofs und des Landrats auch der Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome zugegen. "Der Kreis führt die Sanierungsmaßnahmen immer rechtzeitig durch, um damit die Verkehrssicherheit zu gewährleisten."