Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Bayerischen Landkreistags hielt im Landkreis Forchheim seine Sitzung ab. "Das Thema Pflege wird groß geschrieben", so der Referent Klaus Schulenburg.
Die Vertreter der Landräte aus ganz Bayern diskutierten über die Einrichtung von Pflegestützpunkten und Modellkommunen in der Pflege. Sie sind sich dabei einig, dass die Umsetzung in der Praxis eine komplexe Aufgabe darstellt, wollen das Projekt aber weiter begleiten.
Die ausreichende Vorhaltung von Kurzzeitpflegeplätzen gestaltet sich in verschiedenen Region Bayerns als schwierig. Das Problem sind hier nicht die Investitionskosten, sondern die zu niedrige Kostendeckung bei den gewährten Pflegesätzen. Der Ausschuss beschloss deshalb, die Initiative des Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung zu unterstützen. Ziel diese Initiative ist es, dass der Freistaat Bayern den Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen unterstützt, indem eine dauerhafte Freihaltepauschale gewährt wird. Dadurch soll die Kostenbelastung der Heimträger begrenzt werden. Die Herausforderungen im Betreuungswesen, der aktuelle Stand bei der Reform des Kinder- und Jugendhilferechts sowie die Etablierung und qualitative Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen waren weitere Themen der Tagesordnung.


Stationäre Wohnform

Passend zu den Themen besichtigten die Landräte anschließend das neue Seniorenzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Königsbad.
Die Geschäftsführerin des BRK-Kreisverbands, Birgit Kastura, und die Leiterin des Seniorenzentrums, Karin Amon, erklärten die aktuelle Situation im Landkreis Forchheim und stellen die Einrichtung als stationäre Wohnform für alle Pflegegrade mit pflegerischer und hauswirtschaftlicher Versorgung vor. Landrat Hermann Ulm (CSU) freute sich über das innovative Pflegeheim. red