Depression ist eine Volkskrankheit, an der zurzeit etwa vier Millionen Menschen in Deutschland akut leiden. Bei der Behandlung depressiver Erkrankungen ist Psychotherapie unverzichtbar. Doch können Worte heilen?

Am Dienstag, 30. Oktober, wird um 19.30 Uhr die psychologische Psychotherapeutin Sabine Kastner auf Einladung der Initiative "Gemeinsam gegen Depression" im Seminarraum im Hof des evangelischen Bildungswerks Bayreuth die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung von Depressionen aus psychotherapeutischer Perspektive vorstellen.

Bei einer depressiven Erkrankung spielen sowohl psychische als auch körperliche Faktoren eine Rolle. Deshalb sollten Depressionen nicht nur medikamentös, sondern auch psychotherapeutisch behandelt werden. Die langfristigen positiven Effekte einer kombinierten Behandlung sind wissenschaftlich belegt. In einer Psychotherapie werden auslösende und aufrechterhaltende Faktoren anhand eines persönlichen Therapieplans bearbeitet. Dabei arbeiten die Patienten aktiv und eigenverantwortlich mit.

Die Referentin wird verschiedene psychotherapeutische Ansätze und Bausteine vorstellen: Kognitive Verhaltenstherapie, Schematherapie, Stressbewältigungs- und Selbstsicherheitstraining, Achtsamkeit und Akzeptanz, systemische Therapie, Entspannungstherapie. Die Teilnahme ist offen für alle, der Eintritt ist frei. red