Die Coburger St. Nikolaus-Kapelle ist ein Ort der Begegnung von Religionen und Kulturen. Mit den "Rumenischen Fantasien" werden am Freitag, 10. November (19.30 Uhr), außergewöhnliche Klänge aus alt überlieferten jiddischen und rumänischen Tänzen und Melodien in Verbindung mit klassischen Elementen zu hören sein. Klezmermusik wird so modern und lebendig. Die Künstler Johannes Paul Gräßer und Szilvia Csaranko interpretieren traditionell überlieferte Melodien mit Mitteln aus der klassischen Aufführungspraxis und auf Volksmelodien basierende, klassische Kompositionen führen sie zurück in traditionelle Spielweise. Der Klang der Violine, mal seufzend, mal lachend, verschmilzt in Dialogen mit Klavier und Akkordeon zu einer Klangsymbiose, die alte Melodien neu hören lässt. In ihrem Programm greifen die international erfahrenen Künstler bekannte Klezmermelodien auf, ergänzen sie durch Nigunim und Werke von Joseph Solinski und Bela Bartok. Es laden die Alt-Katholische Gemeinde und das Evangelische Bildungswerk ein. Karten gibt es in begrenzter Anzahl bei der Buchhandlung Riemann und an der Abendkasse. ct