Gegen die L.E. Volleys Leipzig, die mit lediglich neun Spielern nach Eltmann gereist waren, sicherten sich die Oshino Volleys Eltmann einen klaren 3:0-Erfolg. Die Gäste waren in den ersten beiden Sätzen spielerisch nicht auf Augenhöhe mit den Gastgebern, doch im dritten wachten sie plötzlich auf und waren ganz nah am Satzgewinn dran, führten sogar mit 17:20. Den Satzverlust wollte Eltmann um jeden Preis verhindern - besonders Regisseur Merten Krüger, nach dem Match als MVP ausgezeichnet, und Kapitän Sebastian Richter holten den Satz mit 25:23.

Oshino Volleys Eltmann -
L.E. Volleys Leipzig 3:0

Milan Maric begann mit Novak, Engel, Peta, Richter, Krüger und Kellermann. Der noch verletzte David Strobel war nicht im Aufgebot. Anfangs blieb es im ersten Satz knapp. Doch in der Satzmitte setzte sich Eltmann deutlich ab, auch Kellermanns Angriffe mit aufsteigenden Bällen zeigten ihre Wirkung. Leipzigs Coach nahm eine Auszeit, wechselte einen Spieler, doch Eltmann zeigte sich unbeeindruckt und erhöhte weiter. Merten Krüger zeigte sein gesamtes Repertoire und der Satz endete mit 25:17.


Oshinos holen auch zweiten Satz

Im zweiten Satz sahen die knapp 350 Zuschauer ein ähnliches Bild. Beim Stand von 20:12 gab es die zweite Leipziger Auszeit und auch der zweite Reservespieler kam zum Einsatz. Zwar gelangen den Volleys noch vier Punkte - das war es aber auch, der Satz endete 25:17 für die Oshinos.
Spannend wurde es erst im dritten Satz: Plötzlich zeigten die Leipziger, einst das dominierende Team der 2. Liga, was in ihnen steckt. Sie führten mit 18:16 und erhöhten sogar noch auf 20:17. Erste Sorgenfalten prägten die Gesichter der einheimischen Fans, vor allem Phillip Görner wurde bei den Leipzigern immer stärker.


Krüger und Richter drehen auf

Doch Krüger und Kapitän Richter waren alarmiert und spielten jetzt am Limit: Eltmann kam wieder heran (21:21). Leipzigs Coach nahm eine weitere Auszeit, dennoch gingen die Oshinos in Führung und hatten nach dem 24:22 zwei Matchbälle. Der erste brachte nichts, es wurde mit 24:23 wieder knapp. Doch Basti Richter zerstreute alle Ängste und sorgte mit dem 25:23 für den 3:0-Sieg.
Die Fans, besonders die Mitglieder der Red Barons, ließen den Emotionen freien Lauf. Eltmanns Team-Manager Bernhard Wegmann sagte nach der Partie, dass nach zwei relativ klaren Sätzen der dritte ein richtig spannender gewesen sei. Nächste Woche in Hammelburg würde es für Eltmann aber ungleich schwerer werden.
Schon nächste Woche geht es in den Hammelburger Hexenkessel, dann nach Fellbach, und als Highlight folgt das Rückspiel gegen Grafing . Es bleibt dabei: Jedes Spiel ist und bleibt für die Oshinos ein Endspiel.
VC Eltmann: Novak, Engel, Peta, Richter, Krüger, Kellermann, Werner, Kessel, Schmitt, Nürnberger, Späth