Auf ein bewegtes Jahr blickte der Ortsverband der Freien Wähler bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Feuerwehr zurück. Kreisvorsitzender MdL Rainer Ludwig und Landrat Klaus Peter Söllner würdigten die politische Arbeit des Ortsverbands, der im Kreis mit seinen 23 Mitgliedern eine starke Säule darstelle.

Ortsvorsitzender Reinhard Kortschack erinnerte an den Jahresempfang mit Hubert Aiwanger, an dem Konrad Fischer Andreassohn die höchste Auszeichnung der Freien Wähler erhalten habe.

Kortschack berichtete weiter, dass er sich regelmäßig mit Zweitem Bürgermeister Hermann Popp und Gemeinderätin Angelika Sack zu einem Erfahrungsaustausch treffe. Eine große Herausforderung bedeute für die Gemeinde Ködnitz die Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte in Fölschnitz. Bauträger sei zwar die evangelische Kirchengemeinde Untersteinach, aber die Gemeinde müsse hier auch einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag leisten. Ein Kraftakt für die Gemeinde seien auch die Tiefbaumaßnahmen am Bergweg mit dem Einbau einer neuen Abwasser- und Wasserleitung sowie dem Ausbau der Straße. Zum Haushalt 2019 berichtete der Vorsitzende, dass man dennoch ohne die Aufnahme eines Darlehens auskommen werde.

Angesprochen wurde auch die Straßenbeleuchtung. Hier sind die Bürger aufgerufen, entsprechende Verbesserungsvorschläge direkt an das Rathaus zu richten.

Hermann Popp ging auf die Kommunalwahl am 15. März ein. Anita Sack habe sich bereiterklärt, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Dazu meinte Reinhard Kortschack: "Sie ist eine Integrationsperson und kennt die Materie. Sie hat alle Chancen, dieses Amt besetzen zu können."

In seinem Grußwort hielt es Klaus Peter Söllner für wichtig, die Belange und Interessen des ländlichen Raums und insbesondere des Mittelstands zu wahren. Werner Reißaus