Bereits 2015 zeichnete sich beim Bau der Kindertagesstätte "Kunterbunt" in Adelsdorf ab, dass es mit Krippen-Plätzen allein nicht getan sein würde. Zu groß war der Bedarf an Kindergarten-Plätzen in der Gemeinde. Im Januar dieses Jahres schließlich konnte der Bereich Kindergarten für Kinder ab drei Jahren in Betrieb genommen werden. Ein absoluter Pluspunkt bei der Planung durch das Architekturbüro Gumbrecht aus Nürnberg war, dass die fast 60 Jahre alte Linde direkt am Eingang der Kita stehen bleiben durfte. Im Sommer wird sie mit Bänken umbaut und bietet so ein schattiges Plätzchen, das zum Ausruhen einlädt.

Dass die knapp drei Millionen Euro gut angelegt sind, davon durften sich die Mitglieder des Ausschusses "Vereine, Kultur, Soziales und Bildung" in der vergangenen Woche selbst überzeugen, als Sabrina Lang, Leiterin der Einrichtung "Kunterbunt", sie zusammen mit Heike Zahnleiter, Abteilungsleiterin für soziale Dienste, durch die Räume führte. Die drei hellen, freundlichen Gruppenräume, die im Bereich des Kindergartens entstanden sind, dürften Kinderherzen höherschlagen lassen. Besetzt sind bereits die Gruppen "Löwen" und "Giraffen". Die "Zebras" werden bis September Einzug in die Räumlichkeiten finden. Ohne das Gebäude verlassen zu müssen, können die Mädchen und Buben nun altersgerecht in die nächste Gruppe wechseln, was nicht nur den Kindern Vorteile bietet.

Es fehlen nur noch Kleinigkeiten

Ein paar Möbel fehlen zwar noch und auch der Bodenbelag im Korridor ist ein wenig lückenhaft, doch die Betriebserlaubnis liegt vor und die Kinder sind sicher untergebracht. Marion Bierlein (FW), selbst in der Gruppe "Löwen" tätig, hob den hohen Grad an Technik hervor, welcher sich unter anderem bei den Rollos zeigen würde. Diese sind so konstruiert, dass sie im Falle einer Notsituation blitzschnell nach oben schnellen könnten. Andreas Dittner (FW), Feuerwehrkommandant in Aisch, überprüfte als Erstes die Feuerlöscher, welche er für in Ordnung befand. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) dankte Sabrina Lang und ihrem Team. Wenn Probleme auftauchten, würde man sich ihrer annehmen. "Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind."