Nachdem die Höchstadter Stadtpfarrkirche St. Georg aufgrund der Renovierungsarbeiten nach wie vor geschlossen ist, hatten Team und Elternbeirat der Kita St. Nikolaus zum diesjährigen Erntedankgottesdienst eingeladen. Schließlich hatte man gerade in dieser Kindertagesstätte der Georgspfarrei heuer besonderen Grund zu danken.
Seit 25 Jahren steht der Ersatzneubau in der Steinwegstraße über 120 Kindern als Lernort zur Verfügung. Bereits im Mai feierte die Einrichtung ihr Jubiläum mit einer "Kita-Kerwa". Vor dem Erntealtar legten die Kinder symbolisch die Wegstationen ihres Kindergartens zum Dank nieder: Dank für die ursprünglich vier Kindergartengruppen, für die baulichen Erweiterungen für den Krippen- und Hortbereich, für eine neue pädagogische Konzeption, für das Projekt "aus Fremden werden Freunde", das an die Integration der 17 Flüchtlingskinder erinnert und an die vielen unterschiedlichen Nationen der Familien mit Migrationshintergrund, die sich in St. Nikolaus zu Hause fühlen.


Bald mehr Platz im Garten

Auch das eigene Haus der Hortkinder in der Kleinen Bauerngasse und die Übernahme der Trägerschaft von Mittags- und Hausaufgabenbetreuung an der Anton-Wölker-Schule wurden von den Kindern dankend erwähnt.
Eine Überraschung hatte Dekan Kilian Kemmer noch parat: Rechtzeitig zum Jubiläum von St. Nikolaus erwarb die katholische Kirchenstiftung St. Georg ein angrenzendes 1000 Quadratmeter großes Grundstück zur Vergrößerung der Außenspielanlagen mitten in der Altstadt. Viele Gäste besuchten nicht nur den vom Team mit den Kindern gestalteten Erntedankgottesdienst, sondern nutzten die Gelegenheit, die älteste Einrichtung für Kinder in Nachfolge der legendären Josefs-Kinderbewahranstalt in der Steinwegstraße zu besichtigen. LM