Herbert Geißler feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar, der in Unterlettenrangen in der Gemeinde Neudrossenfeld geboren wurde, hat sich vor allem beim Gartenbauverein Fölschnitz-Kauerndorf bleibende Verdienste erworben. Er war nicht nur über 50 Jahre Mitglied im Vorstand, sondern ist heute noch als "Keltermeister" für die Obstpresse verantwortlich. Ein Amt, das er aber bei der nächsten Jahreshauptversammlung in jüngere Hände geben will.

In Langenstadt besuchte Herbert Geißler im einklassigen Schulhaus die Volksschule und erlernte danach den Beruf des Pflasterers bei der früheren Straßenbaufirma Weiß in Kulmbach. Der Jubilar war vielseitig interessiert. Es folgten weitere Beschäftigungen als Estrich- und Fußbodenleger, bevor er als Polsterer nochmals umschulte und 20 Jahre bei der Firma Rießner in Michelau beschäftigt war. Die letzte Arbeitsstelle vor seinem Ruhestand fand Herbert Geißler für fünf Jahre bei der Firma Töpfer in Kulmbach.

1963 verschlug es Herbert Geißler durch die Eheschließung nach Fölschnitz, hier ist der stets hilfsbereite Bürger sehr beliebt. Noch immer ist der Jubilar sportlich unterwegs. Waren es früher Marathonläufe in ganz Bayern, so hält er sich heute immer noch als Wanderer fit.

Für die Gemeinde Ködnitz lobte Bürgermeister Stephan Heckel-Michel (CSU) das ehrenamtliche Engagement des Jubilars. Weitere Glückwünsche überbrachten die Freien Wähler und die Feuerwehr Fölschnitz sowie Pfarrer Herman Thamm von der Auferstehungskirche in Kulmbach. Werner Reißaus