Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals geht es am Sonntag, 8. September, in Viereth hinunter in den Keller und in Unterhaid auf den Keller. "Kellerzweiklang" haben die beiden rechts und links des Mains liegenden Gemeinden ihre Kooperation genannt. Für Kinder ist ein Fledermaus-Programm geplant.

Beginn ist um 11 Uhr in Viereth am Rathaus mit einer Begrüßung durch die Bürgermeister Regina Wohlpart (Viereth-Trunstadt) und Carsten Joneitis (Oberhaid). Ab 11.15 Uhr bis 13 Uhr sind Besichtigungen der Brunnenstube sowie des beleuchteten Bergbräukellers mit seinem Brunnenschacht unter dem neu gestalteten Ortsplatz möglich. Kinder können mit Vanessa Konz von Iso Fledermäuse basteln. Die Löschgruppe Weiher und die Reservistenkameradschaft Viereth sorgen für Verpflegung.

Um 13 Uhr startet eine Vier-Kilometer-Wanderung durchs Maintal nach Unterhaid. Anne Schmitt vom Flussparadies Franken und Volkskundlerin Barbara Spies erzählen unterwegs Interessantes zu Natur, Kultur und Landschaft. Die Schleuse Viereth, der Oberhaider Mühlkanal und die Mainauen sind Thema. Für Kinder wird es spannend, wenn sie auf der Wanderung zu Fledermausdetektiven werden. Die Strecke ist für Kinderwagen geeignet.

Ziel der Wanderung ist die historische Kellergasse in Unterhaid. Dort wird Barbara Spies ab 15 Uhr die Geschichte der Bierkeller vorstellen und den Fledermauskeller erkunden. Ganz Mutige können die Kellerspinne besuchen oder sich als Fledermaus schminken lassen. Die Kellerbewirtung ist bereits ab 13 Uhr geöffnet.

Hinweise zur Anreise

Da Viereth und Unterhaid am Sonntag nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, bitten die Veranstalter Fahrgemeinschaften zu bilden oder am besten mit dem Rad anreisen - nach Viereth über den Mainradweg, nach Unterhaid über den Weinradweg am Main. Der nächste Bahnhof ist Oberhaid (drei Kilometer von Unterhaid). Die Ortsdurchfahrt Viereth ist für Autos noch gesperrt, Anfahrt über die A 70, Ausfahrt Viereth-Trunstadt. Parkmöglichkeiten an der Schule und an der Kita. Die Rückfahrt von Unterhaid nach Viereth sollte privat organisiert werden. red