Gut besucht war das Wallfahrtsführertreffen am Samstag in Marienweiher. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Basilika versammelten sich die Teilnehmer im Wallfahrerhaus. Das Thema "Erste Hilfe bei Wallfahrten" stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Angela und Michael Danner vom Malteser Hilfsdienst Bayreuth gaben wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten im Notfall. Sie stellten den Notfall-Rucksack vor, der alles beinhalte, was schnell benötigt wird. Was nicht hineingehört, seien Medikamente oder Eis-Spray. Selbstverständlich könne es auch einmal zu offenen Wunden kommen, die versorgt werden müssen. Da hier selbst Priester nicht immer geschützt sind, zeigte Angela Danner, wie man fachmännisch eine Platz- oder Schürfwunde am Kopf eines Pfarrers, in diesem Fall Pater Adrian, verbindet.
Wallfahrtsseelsorger Pater Witalis erinnerte in seiner Predigt an die Bedeutung einer Wallfahrt. Wenn sich Menschen gemeinsam auf den Weg machen, könnten sie erkennen und begreifen, dass keiner alleine durchs Leben gehen muss. Dass selbst am Ende eines Lebens einer da ist, der das letzte Stück Weg mit ihnen geht. "Der Pilger erfährt Schritt für Schritt, was ihn in Gang bringt und ihm Kraft an Leib und Seele schenkt." So wie im täglichen Leben, müsse der Wallfahrer auch auf dem Weg einiges aushalten. Wichtig dabei sei, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Die Gottesmutter Maria sei hier Vorbild.
Pater Adrian stellte fest, dass man mit der Berufung von Josef Daum als neuem Leiter des Pilgerbüros eine gute Wahl getroffen habe. Das mit ihm entwickelte Jahresprogramm trage dazu bei, die Bedeutung des Wallfahrtsortes zu festigen.
Bürgermeister Franz Uome erklärte, dass er gerne Ansprechpartner für alle Wallfahrtsgruppen sei. Er wolle mithelfen, "dass Marienweiher leuchtet". op