Anfang Januar eröffnete die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Bamberg einen neuen Standort des Präventionsnetzwerks "Kein Täter werden" als Außenstelle der Universität Regensburg. Unter der Leitung von Professor Göran Hajak, Diplompsychologe Ralf Bergner-Köther und der Fachärztin Christiane Bauer finden ab sofort im Klinikum am Michelsberg Menschen mit auf Kinder gerichteten sexuellen Fantasien therapeutische Hilfe unter Gewährleistung einer vollständigen Schweigepflicht. Dieses Projekt wird von der Bayerischen Landesregierung und der Sozialstiftung Bamberg unterstützt.
Interessenten, die sich um einen Therapieplatz bewerben wollen, sollten hinsichtlich ihrer sexuellen Neigung über ein Problembewusstsein verfügen und von sich aus therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, heißt es in der Pressemitteilung des Klinikums.
Betroffene können sich unter Telefon 0951/50326449 oder per E-Mail an kein-taeter-werden@sozialstiftung-bamberg.de an die Sozialstiftung Bamberg wenden. red