Bei den Deutschen Karate-Meisterschaften der Schüler und der Masterklasse in Ilsenburg starteten in den Kategorien Kata (Formenlauf) und Kumite (Freikampf) auch zwölf Karateka vom Post SV Bamberg.

Anna Schmuck in der Masterklasse (Kata Ü30) hatte zu Beginn die Favoritin als Gegnerin. Letztlich musste sich Schmuck der nicht ganz verständlichen Kampfrichterentscheidung beugen. Bei den Herren lief es zum Teil besser: So behauptete sich Athanasios Malekas (Kata Ü35), bis er auf den späteren deutschen Meister traf. In der Trostrunde schrammte Malekas knapp am Treppchen vorbei, er musste sich mit Platz 5 begnügen. Jens Stenschke startete ebenfalls in dieser Kategorie, musste sich aber in seinem ersten Kampf geschlagen geben.

Richard Endres (Kata Ü45) war lange ungeschlagen, verlor dann aber gegen den späteren Vizemeister. Dann kämpfte er sich in der Trostrunde zurück, verpasste das Treppchen aber knapp und kam auf Platz 5. Berthold Pfohlmann (Kata Ü55) überzeugte die Kampfrichter, schied dann aber ebenfalls aus.

Trainer Werner Sadlauskas zeigte dafür allen, wie Katas auszusehen haben. Er startete in der Kategorie Kata Ü65, welche mit zehn Athleten gut besetzt war. Doch an Sadlauskas kam keiner vorbei. Er beeindruckte Runde um Runde die Kampfrichter, welche immer mit einem klaren 5:0 für den Bamberger entschieden. Im Finale kam es zu einem oberfränkischen Duell gegen Hans Rosemann vom SKZ Forchheim.

Beide Athleten zeigten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Auch hier konnte sich kein Kampfrichter der kraftvollen und ausdrucksstarken "Gojushiho -sho" von Sadlauskas entziehen - er wurde mit einem klaren 5:0 zum deutschen Meister gekürt.

Bei den Schülern musste sich Joshua Stenschke (U12, Kata) im ersten Kampf denkbar knapp mit 2:3 mit seiner "Heian Nidan" geschlagen geben. Sein Bruder Malcolm (U12, Kata) konnte sich mit 5:0 und danach mit 4:1 zwei Runden weiterkämpfen, schied dann aber aus.

Für die Kumite-Athleten des Post SV lief es nicht nach Plan, nur Maximilian Oeckl (Kumite Ü30, +80kg) erkämpfte sich Platz 7. Bruder Andreas Oeckl (Kumite Ü30 +80kg) sowie Johannes Simon (Kumite Ü35, -80kg) und Andreas De Sario (Kumite Ü45, +80kg) konnten sich über die Vorrunden hinaus nicht durchsetzen. red