theresa schiffl Dass die Himmelswerkstatt in Forchheim eine Tradition in der Vorweihnachtszeit ist, kann Doris Koschyk, Leiterin der Stadtbücherei Forchheim, bestätigen. Am 15. Dezember sind in den Räumen der Bücherei einige Stationen aufgebaut.

Weihnachtskarten basteln

Auf die Frage, wie lange sie schon bei der Himmelswerkstatt mit den Kindern bastelt, musst sie kurz überlegen. "Hm, mindestens seit zehn Jahren." Die Ideen für die Bastel-Station überlege sich immer eine Kollegin. "Dieses Jahr machen wir mit den Kindern Weihnachts-Karten in Tannenbaum-Form. Wir suchen uns immer etwas aus, in dem wir Papier verwenden, wir sind ja eine Bücherei."

Gerade für Kinder sei es eine schöne Veranstaltung. "Es macht ihnen viel Spaß, wenn sie Kleinigkeiten selbst herstellen können", erklärt sie und lacht. Zudem sei die Veranstaltung so toll, weil die Kinder durch die verschiedenen Stationen auch noch Bewegung bekämen. "Das ist eine perfekte Kombination", meint Koschyk.

Organisation von Veranstaltungen

Die 55-jährige Forchheimerin organisiert viele Veranstaltungen in der Stadtbücherei. "Dazu gehören Ausstellungen und Führungen in unserer Bücherei", sagt sie. Außerdem liest sie beim Bilderbuch-Kino immer vor oder besucht zusammen mit der Buchhandlung 's blaue Stäffala verschiedene Schulen um ihr Angebot vorzustellen. "Das ist sehr wichtig, wenn Kinder zum Lesen angeregt werden sollen." Wenn bei ihnen erst einmal das Interesse da sei, würden Kinder auch lesen, weiß Koschyk.

Am meisten gefällt ihr an der Weihnachtszeit die Kälte, Sterne, die vielen Lichter und die Besinnlichkeit. "Man kann einfach mal zur Ruhe kommen", sagt sie.

Das wird aber erst nach der Himmelswerkstatt möglich sein. "Letztes Jahr mussten die Besucher sogar etwas warten, weil so viele Kinder da waren", erinnert sie sich zurück.

Weitere Stationen

Der Friseur-Salon Weber ist ebenfalls wieder dabei und macht in der Stadtbücherei aus den Kindern kleine Engel. Damit sie nicht solange warten müssen, können sie sich zwischenzeitlich noch die Fingernägel lackieren lassen. "Der Puppendoktor ist auch bei uns", sagt Doris Koschyk.