Ihrer Zeit weit voraus waren die sechs Mitglieder, die am 25. Januar 1979 den Nichtraucher-Kartclub Ottendorf gründeten. Fast 30 Jahre bevor das Rauchverbot in Gaststätten verankert wurde, legten die Kartfreunde fest, dass an ihren wöchentlichen Clubabenden der Glimmstängel ausbleibt - "zementiert" im Vereinsnamen Nichtraucher-Kartclub Ottendorf. Nach wie vor kommen die Kartschwestern und Kartbrüder Freitag für Freitag - mittlerweile im Gasthaus "Torpeter" in Ludwigsstadt - zusammen, um "rauchfrei" ihrer Leidenschaft, dem Schafkopf mit langem Blatt, zu frönen. "Bei uns galt von Anfang an, dass wir keinen Cent mit nach Hause nehmen und sämtliche Gewinne dem Vereinsvermögen zufließen", betont Gründungsmitglied sowie Chronist Peter Kratkai. Von dem Geld wird das Quartalsessen finanziert sowie verschiedene gesellschaftliche Unternehmungen wie Ausflüge. Das dritte Vereinsziel ist das soziale Engagement. Dieses Mal wurde die Kinderfreizeit bedacht, worüber man, so Kratkai, bislang nur Gutes gehört habe. Die Spende wurde entgegengenommen von Jugendreferent Sascha Fritsche sowie von der Hauptorganisatorin der Kinderfreizeit, Beate Schmitt, die sich herzlich für die sehr willkommene Finanzspritze bedankten. Wie sie ausführten, geht es heuer für alle teilnehmenden Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren in der Zeit von 25. bis 31. August nach Effelder-Rauenstein. Anmeldungen für Kinder von 8 bis 12 Jahren können nach wie vor bei Beate Schmitt unter der Telefonnummer 09263/1001 erfolgen. Von der Spende will man - so die langjährige Betreuerin - T-Shirts für die Kinder mit entsprechendem Aufdruck als Erinnerungsgeschenk finanzieren. hs